Archive for December, 2009
Der kleine Unterschied beim Weingeschenk bei Deutschen und Australiern
Weltweit ist eine Flasche Wein ein gern gesehenes Gastgeschenk. In Deutschland werden die guten Mitbringsel in den Weinkeller gelegt und, je nach Güte, erst nach ein paar Wochen oder gar Jahre später wieder hervorgeholt. Schliesslich hat sich der Gastgeber meist eine Weinkombination für den Abend zurecht gelegt und die passenden Weine kaltgestellt, dekantiert oder zumindest geöffnet.
Ganz anders in Australien: hier werden die mitgebrachten Flaschen in der Regel umgehend geöffnet und zum Dinner oder zum BBQ getrunken. Ganz nach dem Motto: was Du mir schenkst, das darfst und manchmal musst Du dann auch mit mir trinken.
Das führt im übrigen zu einer für den Weinvertrieb ganz wichtigen Konstellation in den Bottleshops hier Down Under. Ist ihr Weisswein nicht in einem der wenigen verfügbaren Kühlschränke gelagert, so wird ihr Weisser es schwer haben, hohe Verkaufszahlen in diesem Bottleshop aufzuweisen; über 90 Prozent aller Weissweine aus Bottleshops werden in den ersten zwei Stunden nach Kauf geöffnet. Da bleibt kaum noch Zeit für die Kühlung.
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This little excerpt is about the differences between German and Australian wine presents. While turning up at a dinner party here down under the guests usually bring a bottle or two, sometimes accompanied by a six-pack of a nice cool beer. These wine bottles get opened immediately, in fact more than 90 percent of all white wine bottles are opened within two hours after being sold in bottle shops in Australia.
German hosts are different: they usually store the wine away, for a better day or a quieter moment, in order to enjoy this drop on their own or at a different occasion. They have most likely purchased wines, that suit the menu, maybe have decantered them or at least cooled them if they are white wines.
We had to get used to this difference in behaviour over here in OZ, I leave it up to you whether you like to drink these drops pronto or whether you’d prefer the wine your host has chosen for you.
Michael Brecht
BYO – bring your own bottle Down Under – so werden Gäste zu Freunden
In Australien gilt für die meisten der privaten Einladungen: BYO – das steht für ‘Bring Your Own’ und führt, wie bei uns am vergangenen Wochenende zu etwas grösseren Flaschen-ansammlungen am Tage danach.
Sehen Sie selbst:
BYO ist ein grossartiger Brauch, letztlich bringe ich das Getränk mit, welches ich besonders gerne selbst trinke. Oder es wird, wie am vergangenen Wochenende eben, eine sehr bunte Ansammlung an Weinen (und Bieren), deren tiefergehende Analyse ich hier jedoch nicht vornehmen möchte.
Nur soviel sei gesagt: wir hatten vom Massenweisswein aus dem Hause Wolf Blass oder Jacobs Creek über diverse lokale Tropfen wie Tertini und Cuttaway Hill ein paar fantastische Köstlichkeiten, wie etwa einen d’Arenberg Dead Arm von 1999 oder einen Teusner Albert Shiraz aus dem Jahre 2006.
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BYO – bring your own needs to be explained to our European subscribers – Australians love bringing their own wine to parties.
We had a big Christmas bash with our friends last weekend, the results can be seen on the photo above.
Michael Brecht
The girls from Parramatta
Jedes Jahr fahren ungefaehr 150.000 deutsch sprechende Reisende nach Australien. Diese Zahl hat sich trotz Global Financial Crisis kaum verändert. Australien – das ist nach wie vor das Traumland der Deutschen und nach sechs Jahren Down Under kann ich das nur bestätigen.
Damit nun der Gast aus Passau, Augsburg oder München nicht gar zu sehr seine heimatlichen Trinkgewohnheiten vermisst, haben in Sydney ein paar clevere Menschen eine Serie an bayuwarisch anmutenden Kneipen (hier Cafes genannt) aufgebaut. Die bekannntesten sind wohl das Löwenbräu in ‘The Rocks’ und auf der George street inmitten der Bankencity das Bavarian Beer Cafe.
Jenes hat seit einem guten Jahr im Westen Sydney’s eine gleichnamige Schwesterkneipe, das Bavarian Beer Cafe in Parramatta. Von hier stammen die beiden Photos, denn ich kam nicht umhin, gestern schnell einmal hineinzuschauen und mir ein kühles Helles (gezapft versteht sich) zu gönnen.
Also: wem’s nach guter deutscher Braukunst dürstet – der kann jetzt auch in den westlichen Vororten Löwenbräu oder Paulaner zu sich nehmen. Hier werden Sie dann als einer der wenigen Touristen mehr unter den ‘locals’ sitzen. Wohl bekomm’s.
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German beer culture and the Bavarian Oktoberfest are truly celebrated here down under. I came across a less touristy Bavarian Beer Cafe in Sydney’s Parramatta. The girls from Parramatta – I have this Pre-School song of my children in mind – the girls frequenting the Cafe in Parramatta weren’t singing this verse though.
Michael Brecht







