Archive for July, 2010
Toller Pinot Noir aus den Adelaide Hills
Die wilden Füchse aus den Bergen um Adelaide sind Namensgeber des Pinot Noirs von d’Arenberg, jenem Familienwinzer aus McLaren Vale, der direkt oberhalb in den Adelaide Hills seine cool climate Reben gesetzt hat. In meinem Testbericht des 2006er Jahrgangs des Feral Fox Pinot Noir schrieb ich bereits:
“Die d’Arenbergs bauen seit dem Jahr 1912 im McLaren Vale Weintrauben an und gelten als einer der besten Produzenten des australischen Shiraz. Doch auch außerhalb ihres Tales versteht es die Osborn Familie, die richtigen Trauben zu finden und dann in der hauseigenen Abfüllung in die Flasche zu bekommen. In den Bergen vor Adelaide finden wir ein erstklassiges kühleres Klima für Pinots, und hier reifen die Trauben für d’Arenbergs Pinot Noir.”
Gestern nun probierte ich den 2007er Jahrgang und auch wenn dieses ein Pinot mit ein paar Jahren in der Flasche ist, so treffe ich auch hier wieder auf einen Pinot mit viel Finesse und schöner Frische.
Ein fruchtiger Vertreter eines Pinot Noir ist der Feral Fox, das Aroma von Waldbeeren und Himbeeren strömt unvergleichlich aus meinem Glas. Die wohlausgeprägte Säure und ein runder, voller Abgang begeistern mich erneut. Trotz seiner 14,5% Alkoholgehalt ist dieser Pinot nicht überalkoholisiert. Der geneigte Leser weiß ja schon, dass ich grundsätzlich kein Freund allzu alkoholreicher Burgunder bin.
Ich denke, das wir diesen Pinot Noir in unsere australischen Weine im Rahmen des Downunder Wine Dozens aufnehmen werden, denn er erfüllt die hohen Qualitätsstandards, die wir uns für deren Selektion gesetzt haben, voll und ganz.
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I tasted the 2007 Pinot Noir from d’Arenberg last night, the Feral Fox originates from Adelaide Hills cool climate wine region. After my report on the 2006 version I knew what to expect and wasn’t disappointed. These guys know to grow, handle and produce a Pinot Noir as much as they are experts in Shiraz and Grenache from McLaren Vale.
Michael Brecht
Lena goes Down Under – one day!
Meine Töchter haben mich heute auf eine Riesen-Nachricht hingewiesen, die zwar wenig mit Wein, aber eben doch mit Australien zu tun hat.
Im Jugendmagazin Bravo erzählt uns die Grand Prix Siegerin Lena Meyer-Landrut aus Hannover nämlich, dass sie ursprünglich nach bestandenem Abitur nach Australien fliegen wollte, um dort “ein bisschen zu arbeiten und durch das Land zu reisen”. Das Ganze hat jetzt allerdings nicht geklappt, denn so ein Grand Prix Sieg fordert seinen Tribut: statt dessen steht Sommer in Hannover an, nun denn.
Lena auf einem Work und Travel Visum Down Under, das hätten wir ja prima gefunden, denn wir kennen ja von unserem 6-jährigen Australienaufenthalt viele derjenigen, die sich quer durch Australien mit Arbeit und Reisen schlagen.
Bleibt für Lena nur unser Tipp: einfach mal ab und zu bei Downunder Wines reinschauen, da bekommst Du von ganz alleine Sehnsucht nach Down Under – und dann bitte das Foto mit dem ‘My drink today‘ nicht vergessen. Too easy!
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Germany’s Grand Prix Winner Lena was initiallly plannig to come to Australia on a work & travel visa, in order to work and travel God’s own country. Having won the Grand Prix has its disadvantages, she now has work commitments in Germany and spends her summer in Hannover. Too bad for her.
Michael Brecht
Die australische Bibel für die Weinfreaks Down Under
Der 28. Juli ist in diesem Jahr für alle Freunde des Weines ein besonderer Tag: der australische Weinpabst James Halliday stellt seinen ‘Wine Companion 2011′ vor.
Hier entscheiden sich für rund 2,600 Winzer Australiens, wieviele Sterne die Winery selbst und welche Benotung die dazugehörigen Weine erhalten haben. Five Stars – das ist das Ziel und vielfach der Traum der Winzer.
Ich selbst habe letztes Jahr mit Halliday gesprochen, im Jahr davor hat er mir ein Interview für Downunder Wines gegeben. Er selbst ist ein sehr netter und eher zurückhaltender Kerl, ‘down to earth’ wie die Australier sagen und da kommen die Weine ja schließlich auch her.
Viel Spaß bei der Lektüre der einzelnen Resultate im Buch selbst, wir werden in den kommenden Wochen vom ein oder anderen Winzer und dessen Ergebnissen berichten.
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The results are in: James Halliday’s Wine Companion is out today and all the fears and hopes of the Australian wine industry for this year are now published. There is no way back, most of the ‘winners’ have already published their PR statements, Printhie Wines from Orange for example sent me their newsletter early this morning indicating, they were the first winery in the Orange region getting the red five stars sign from Halliday.
“The third consecutive 5 star rating for Printhie has elevated the rating to 5 Red Stars and places Printhie in the top 3.3% of Australia’s wine producers listed in James Halliday’s 2011 Wine Companion database of over 2600 winemakers. They are described as an “outstanding winery regularly producing wines of exemplary quality and typicity.””
Good on them, well done and keep up the good work mates.
Ihr Michael Brecht
Sparkling Pinot Noir zum Frühstück
Brett aus Sydney sendet uns einen schönen Schnappschuss zum Thema: ‘My drink today …’! Hier sein kurzer Bericht:
“I’ve attached a pic of me with a nice drop from Orange, a sparkling Pinot Noir from Borrodell. Very crisp and light, and something my partner and I were fed for breakfast one morning up at Borrodell “Breakfast, Boules and Bubbles” event during Orange FOOD & WINE Week! Great stuff.”
Dem können wir uns nur anschließen, zum Frühstück einen sparkling Pinot Noir aus Orange, man versteht es zu Leben Down Under. Und so ganz nebenbei ist das ein großartiges Foto, wie wir finden, das macht Lust auf mehr.
Michael Brecht
Treasury Wine Estates – der neue Markenname für Weine von Foster’s
Ab sofort heißt das Weingeschäft bei Foster’s “Treasury Wine Estates”. Dieser Name steht für 12.000 Hektar Rebfläche, 20 verschiedene Wineries mit insgesamt 50 Weinmarken. Die Weinberge der Gruppe stehen in Australien, Kalifornien, Frankreich, Italien und Neuseeland.
Mit 4.000 Mitarbeitern ist die Treasury Wine Estates einer der ganz großen Arbeitgeber weltweit im Wein-Business. Für jene soll also die neue Marke den Durchbruch bringen, ob aus den diversen Akquisitionen wie Mildara Blass, Rothbury Wines Limited, Beringer Wine Estates oder Southcorp Limited – jetzt stehen alle Mitarbeiter hinter einem Namen.
Etwas zerknittert ist ja die Stimmung zwischen Bier- und Weinbereichen in dem Melbourner Unternehmen seit längerem, es darf spekuliert werden, wie lange die beiden Drinks nun noch zusammen gehören.
Downunder Wines jedenfalls wünscht einen guten Start.
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From this week, Treasury Wine Estates will become the new identity for Foster’s Group Limited (Foster’s) global wine business.
“With 12,000 hectares of vineyards, 20 wineries and 50 wine brands, Treasury Wine Estates brings together some of the most popular and collected wines from Australia, California, France, Italy and New Zealand. Under a new name, almost 4,000 global employees will become the guardians of a cherished wine heritage and build a global stamp of excellence in international wine.”
That’s what the press statement of Foster’s Group published this week, we wish them well.
Michael Brecht
Tri Nations Wine Challenge in Sydney – die Gewinner dürfen nach Hong Kong und Shanghai
Die drei großen Nationen der südlichen Halbkugel Australien, Neuseeland und Südafrika stehen sich in diversen Wettkämpfen alljährlich gegenüber. Der wohl größte Klassiker ist hierbei der Tri Nations Rugby Challenge, für die Australier ist das nach den legendären Wettkämpfen gegen die Engländer der wohl meist beachtete internationale Sportevent.
Bei der Fußball WM in RSA waren ja erstmals alle drei Nationen vertreten, wenn auch mit bescheidenem Erfolg. Umso wichtiger ist die im kommenden Monat anstehende Challenge – ein für die hiesige Weinwelt äußerst wichtiger internationaler Wettbewerb: die Tri Nations Wine Challenge in Sydney.
Jedes Jahr wählen drei Juroren die aus ihrer Sicht besten Weine in den jeweiligen Kategorien aus ihrem eigenen Land aus. Jeder selektiert die gleiche Anzahl an Weinen, in manche Kategorien fünf und in anderen sieben Weine. So ensteht eine Testgruppe von 321 Weinen, welche dann vom Admini-strationsteam in Sydney bei den jeweiligen Winzern zur Teilnahme am Event eingeladen wird. Die Einladungen sind in den letzten Tagen bei den Winzern eingetroffen.
In Sydney wird dann in den jeweiligen Flights von 18-30 Weinen getestet, das Ganze nach strengen internationalen Maßstäben. Wichtiger Unterschied zu anderen Weintests ist jedoch, daß in der Tri-Nations tatsächlich mehrere Goldene Medaillen pro Kategorie vergeben werden können. “Wir suchen nach ‘Gewinnern’ in dieser Veranstaltung,” so Chairman Robert Joseph, und wenn tatsächlich mehrere Weine gleich gut sind, “so sollen auch alle diese zu den Gewinnern gehören.”
Wir haben nachgefragt bei Scotchmans Hill Winery in Geelong, an der Küste Viktorias eine Stunde westlich von Melbourne gelegen. Der australische Tester Huon Hooke hat den dortigen 2008 Cornelius Sauvignon Blanc für den Tri-Nations Challenge ausgewählt.
“We are very pleased to announce that our 2008 Cornelius Sauvignon has been selected by Huon Hooke to represent the Geelong wine region at the 2010 Tri-Nations Wine Challenge. Our Sauvignon is about as far away from the frivolous, fresh’n'grassy Sav Blanc style as possible: judicious barrel work and bottle age have contributed deeply satisfying grape-pulpy texture and flavours.” Dieser Kommentar gibt uns eine erste Indikation auf die Intensität des Wettbewerbs, denn dieser hier beschriebene ‘frivole’ Style gilt ja im wesentlichen für die Sauvignon Blancs der kleinen östlichen Nachbarinseln.
Und wer die Aussies und ihren sportlichen Ergeiz kennt, der weiß welchen Stellenwert eine Teilnahme und vielleicht ein Sieg in dieser Tri Nations Challenge hat. Und damit nicht genug: die Top Weine des Challenge werden danach in Hong Kong und Shanghai dem stark wachsenden Chinesischen Markt vorgestellt. Kein schlechtes Incentive, um in Sydney gut abzuschneiden. Wir werden weiter berichten. Go for Gold guys!
Ihr Michael Brecht
Die Kunst Wein privat zu lagern
Heute erreicht uns ein Foto von einem privaten ‘Weinkeller’ im Saarland, vielen Dank Stefanie für die freundliche übersendung. Wir sind immer wieder überrascht, mit welcher Begeisterung unsere deutschen Leser sich diese privaten Weinlagerungen hier auf downunderwines ansehen.
Keine Frage, es handelt sich bei diesem Exemplar um einen durchaus ‘normalen’ Weinkeller, denn neben den Weinen selbst finden wir im Regal die ortsüblichen Limonaden und alkoholfreien Getränke. Zur linken Seite dann schliessen sich Babywindeln und Gemüse an, tja ein Multifunktionskeller sozusagen.
Haben auch Sie ein Foto von ihrem privaten Weinkeller, so senden Sie uns einfach Foto und Namen oder Kurzbericht an: info@downunderwines.net.
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Send us your info on your private wine storage at home, here we see a pretty normal wine storage solution in Germany’s Saarland, next to the wines we find soft drinks, nappies and veggies, too easy mate.
Michael Brecht
Australische Rotweine verkostet bei 35° C
Die Anzahl unserer Blogbeiträge in den letzten Wochen hat ein wenig abgenommen, der ein oder andere von Ihnen hat mich darauf auch schon angesprochen. Zugegeben, die Anzahl der Posts ist tatsächlich etwas weniger geworden, dafür sind wir jedoch, quasi im Hintergrund, schwer für Sie aktiv.
Wir testen uns derzeit durch ganze Serien von Weinen für unser ‘zweites und drittes Fleet’. Das wiederum hat Nichts mit den Massen an Regen zu tun, die in den letzten zwei Nächten auf uns nieder prasselten.
Nein, wir testen Weine für unsere kommenden Downunder Wine Dozen. Und das ist bei meist über 30° C garnicht so einfach. Zumal wir in den Wintermonaten eher rote als weiße Weine in das Paket integrieren werden.
Als kleinen Vorgeschmack haben wir schon einmal ein Foto von einer Verkostung beigefügt. Und versprechen kann ich Ihnen schon heute, dass wir wieder erstklassige Weine für Sie gefunden haben. In diesem Sinne beginnt quasi heute schon die Vorfreude auf die Weine des nächsten Downunder Wine Dozen.
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We have been busy in the past weeks tasting us through many Australian wines, that have been sent by winemakers from Down Under to help us choose the right wines for our coming Downunder Wine Dozens here in Germany.
It’s been quite a tough ask to get through these (mostly red) wines, red because of its launch here in Germany in the coming winter. The temperatures of 30°C plus haven’t helped, but hey – we do not want to complain – it’s finally summer here in Germany and to enjoy Australian wines of such quality here is quite awesome, as my kids would put it. The reports on these tastings will follow in the coming posts.
Michael Brecht











