Archive for March, 2011
Downunder Wines Interview: die Preis Image Falle australischer Weine in Deutschland
Eckhard Supp von EnoWorldWines berichtet im Interview bei Dowunder Wines über die Preis-Imagefalle australischer Weine in Deutschland.
Kritisch und ohne Schönrederei erfahren wir seine Meinung zu Fassweinexporten australischer Winzer und deren jüngste Fokussierung auf asiatische Märkte. Danke Eckhard für diese interessanten Eindrücke.
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We had the chance to interview one of Germany’s best known wine journalists at Prowein 2011 in Düsseldorf, Eckhard Supp from Hamburg. He tells us his view on image problems of Australian wines in Europe.
Michael Brecht
Prowein 2011 – Hardy’s Stand ungeschminkt
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie es bei den großen Ständen auf der Prowein in Düsseldorf zugeht. Wir nennen das ‘ungeschminkt’ – hier der Blick in den hinteren Teil des Hardy’s Standes.
Zwei Kaffeemaschinen, jede Menge Tassen und Kabel – während vorne die glänzenden Broschüren präsentiert werden, so ist in den kleinen Hinterräumen Pragmatismus angesagt.
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A look behind the scenes at Hardy’s stall here at the Prowein Fair in Düsseldorf, Germany.
The shiny representative side at the front is backed up by coffee machines and loads of technology to keep lights and IT working.
Michael Brecht
Australian Wine meets international drops in Düsseldorf @ Prowein Fair
Auf der Prowein Messe in Düsseldorf – in der Halle 6 sind die Internationals untergebracht, Weine aus Australien treffen hier auf die Tropfen aus Neuseeland, Spanien, Portugal, Chile, Uruguay und man höre und staune aus Indien.
Nach meinen teils amüsanten Erlebnissen mit Winzern in dieser Halle im letzten Jahr, sind in 2011 eher die großen Häuser aus Down Under hier vertreten, deren Stände sind größer und hochprofessionell ausgestattet. Ob sich das alles rechnet, das werden wir in einzelnen Interviews erkunden.
Hier zum Start schon mal ein kurzer Schwenk durch diese Halle:
Wines from Australia meet other internationals here in Düsseldorf, the Kiwis, from Chile, Spain, Portugal and Uruguay and – yes this is new – from India. My friends in Mumbai would be pleased to see their local drops perform here in Europe.
Michael Brecht
Sydney’s Jung Sommeliers sind der beste Wein Nachwuchs weltweit
Die Sydney Wine Academy gewann jüngst in London den ‘Titel Wine and Sprit Education Trust’ s (WSET) International Educator of the Year’. Bei der jährlichen Zeremonie in der berühmten Guildhall wurden die Sydneysider ausgezeichnet für ihren großartigen Einsatz in der Ausbildung junger Weinenthusiasten.
Bestes Beispiel für die Ausbildungsqualität in Sydney ist der Jungsommelier Jeremy Foot, der als Top Absolvent in Ryde den Student Sommelier of the Year Award erhielt.
Jeremy arbeitet heute in der Rockpool Bar and Grill in Sydney, sicherlich kein schlechter Ort, um als Jungsommelier weitere Kenntniss in Sachen Wein zu erlangen.
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The Sydney Wine Academy has won the Wine and Sprit Education Trust’ s (WSET) International Educator of the Year Award. The announcement was made at the annual graduation ceremony in the Guildhall in London. The Sydney Wine Academy received the award for their significant contribution to WSET courses and qualifications and their commitment to innovation in education in the past year.
Ryde College student Jeremy Foot has received the Fine Wine Partners – Philip Shaw Wines – Student Sommelier of the Year Award for 2010. The award is presented to the most outstanding graduate of NSI’s Sydney Wine Academy Certificate III in Hospitality – Sommelier course. Jeremy received the perpetual trophy as well as an all expenses paid trip to visit Philip Shaw’s winery to taste their wines and meet the wine maker.
He completed the Certificate III in Hospitality – Sommeliers course last year, achieving the highest mark in the class. At the same time, he successfully completed Wine and Spirit Education Trust (WSET®) Level 3 Certificate in Wines and Spirits course. Jeremy now works as a sommelier at Rockpool Bar and Grill restaurant in Sydney.
NSI’s Sydney Wine Academy Director, Clive Hartley said the award provided great encouragement for others like Jeremy looking to enter the industry. “Through this award we can encourage students and provide them with an opportunity to really excel.”
Michael Brecht
Whatever goes in – comes out better
Die neueste Werbung von James Boag’s – gerade in Australien live gegangen. Mir gefällt’s.
I couldn’t resist to bring it now:
Michael Brecht
From the pure Waters of Tasmania – I simply love this spot
Tasmanien, das ist die pure Naturlandschaft, der südlichste Punkt Australiens und Mekka der Aussteiger, denen ein australischer Winter mit Schnee und Minusgraden nicht zu kalt ist. Tasmanien, das steht für tolle Weine, vor allem die Pinot Noirs sind hier zu Hause und für zwei Biermarken: Cascade, vor einigen Jahren vom Foster’s Konzern gekauft und eben James Boag’s. Das eine aus Hobart und das andere aus Launceston – das steht für eine Städtefreundschaft, die etwa jener von Köln und Düsseldorf gleicht!
Mein australischer Bierfavorit – das James Boag’s aus Tasmanien – hier mit einer großartigen TV Werbung:
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I am a big Tassie fan, in fact my whole family is, well if I think about it, I don’t know a single person, that isn’t. The land of pure waters, the wines fantastic, in particular the Pinot Noirs and the best beer from Australia. Forget XXXX or VB, James Boag’s is my favourite drop, when it comes to Aussie beer.
Michael Brecht
Magnum oder Pikkolo – australischer Wein in deutschen Weinregalen
Auf die Größe kommt es an – so die weltweit einheitliche Meinung, wenn es um Weinflaschen geht. Ich selbst liebe beispielsweise Magnum Flaschen. Nicht nur, dass man die Haltbarkeitsdauer eines Weines, zumeist sind es ja Rotweine in den Magnums, beinahe verdoppelt.
Nein, ich finde, dass Magnums auch immer etwas Besonderes haben. Als Gastgeschenk immer willkommen, für Gäste im eigenen Hause eine besondere Aufmerksamkeit – ich habe noch niemals schlechte Erfahrungen mit einer roten Magnumflasche gemacht.
Doch wie ist es mit den kleinen Flaschen gestellt: 0,375l oder gar die 0,25l Flaschen sind international auf dem Vormarsch. Während meine Großmutter früher, als sie noch lebte, des Abends gern den Pikkolo hervorholte, wohl gemerkt, an den besonderen Tagen, so erleben wir heute einen Boom der kleinen Flaschen.
In der Gastronomie schon immer gern gesehen, in Hotels in Minibars und nun auch in den Weinhandlungen für die zunehmend singulären Haushalte: die Kleinen sind fast schon Kult.
Doch was die Qualität der Weine angeht, da bin ich nicht immer überzeugt. Unser Foto zeigt einen Cabernet Sauvignon Shiraz in der praktischen 0,25l Flasche. Das Preisschild habe ich bewusst nicht abgebildet: der Preis in einem deutschen Supermarkt war herabgesetzt von 5 € auf 79 Cent – die 2. Flasche, welche ich probierte, offenbarte dann geschmacklich Entsprechendes…
Dennoch glaube ich an das Wachstum dieser kleinen Flaschen, wir werden von den guten Tropfen in dieser Größenordnung weiter berichten, um Ihnen eine gewisse Guideline für den entsprechenden Genuss zu geben.
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Does size matter? At least when it comes to wine bottles in any case: Magnums or even larger bottles really catch the eye of the holder. Although we currently experience a renaissance of small wine bottles of 0.375l and 0.25l sizes in Europe. Australian wine in smaller bottles, let us have a closer look in the coming weeks, how this works here in Germany.
Ihr Michael Brecht
Foster’s Bier und Yellow Tail Shiraz – OMG
OMG – das ist für englisch-sprachige Kinder das Synonym für echte Erstauntheit, Erschrecken, ja Panik macht sich bei diesem Ausdruck meist in den Gesichtern breit. OMG – das steht für ‘Oh my God’ – und OMG war auch mein erster Ein- und Ausdruck, als ich bei wirklich guten Freunden diese Kombination unter dem Schreibtisch gelagert fand:
Foster’s Bier, im dunkelblauen Kasten, und das Gelb der Yellow Tail Weine, hier ein Shiraz, den Jahrgang habe ich bewußt vergessen. Ein schönes Beispiel für unsere Serie: ‘how do we store our wine‘. Diese Kombination steht Down Under quasi unter Strafe, das meine ich jetzt, ohne arrogant klingen zu wollen, ehrlich.
Ich kenne wirklich keinen einzigen Aussie, der diese beiden Getränke auf einmal in seinem Hause beherbergt. Von Trinken kann da erst recht keine Rede sein, nun gut: hier in Deutschland ist es halt passiert.
Das Foto durfte ich nur machen mit dem klaren Versprechen, dass ich niemals den Namen dieser Freunde bekanntgeben würde. Versprochen ist versprochen. So be it.
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Well, how should I explain this disaster shot, taken in the kitchen of good friends of ours here in Germany. To tell you the truth: I have never ever in six years in Australia come across the combination of Foster’s beer and Yellowtail Shiraz in a private household Downunder.
I promised not to give out names while taking the shot, here we are, great friends of mine in desperate need of a real Australian drop of alcohol. I gave them a few bottles of South Australian reds, this might stimulate their taste buds, hopefully.
Michael Brecht






