Adelaide Hills
Sashimi and Sparkling Pinot Noir from Adelaide Hills – a match made in heaven
‘The Bird in Hand Sparkling Pinot’ won a gold medal as the best match with sashimi in the inaugural Cathay Pacific Hong Kong International Wine & Spirit Competition this week.
Chinese food and wine pairing is a key factor in the competition, which is the first truly Asian wine competition in the world. Sashimi is traditionally considered the finest food in Japanese cuisine and Bird in Hand’s Chief Winemaker, Kym Milne MW, says the Bird in Hand Sparkling Pinot Noir is one of the wineries most loved and recognized wines – and a perfect match with the subtle sashimi flavours.
“Our Sparkling Pinot Noir is a subtle, vibrant pink sparkling wine, with fresh strawberry and floral like aromas, fine persistent bubbles and a refreshing flavour,” said Milne. “The cool Adelaide Hills nights are ideal for sparkling wine production and help the Pinot Noir to retain bright, fresh, strawberry and cherry-like characters, and good natural acidity which is so important for quality sparkling wine production.”
Asia’s most esteemed wine judges from China, Singapore, Japan, Korea, Taiwan and India gathered to judge the Hong Kong International Wine & Spirit Competition and the strong showing by Australian wines demonstrate their sensitivity and suitability to the Asian palate and cultural consumption patterns.
Bird in Hand is enjoying strong growth in Asia and recently opened two upmarket cellar doors in North East China, with more planned in 2012. “Asia is an important pillar in our global expansion and our awards in the Hong Kong International Wine & Spirit Competition will undoubtedly bolster our sales and marketing efforts in the region,” said Executive Director and founder of Bird in Hand, Andrew Nugent.
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Eine australische Spezialität ist der Sparkling Pinot Noir, wenn er aus den Adelaide Hills kommt, dann ist er ‘cool climate’ kreiert und zeigt typischerweise feine Noten auf.
So auch im Fall des ‘Bird in Hand’ Sparkling Pinot, der als beste Ergänzung zu Sashimi in Hongkong gewählt wurde, jawohl, im chinesischen HK gibt es einen Wettbewerb zur Ergänzung zu einer typisch japanischen Speise. Grossartig und definitif einen Post wert bei Downunder Wines.
Ihr Michael Brecht
Zu Besuch in den Adelaide Hills – so macht die Weinausbildung Spaß
Heute berichten wir einmal von einem Beispiel für die Wertigkeit des Themas Ausbildung im australischen Weinsektor.
In dieser Woche bereisen alle internationalen Gewinner der Scholarships des australischen Wine & Spirit Education Trust (WSET) Diploma die Weinregion Adelaide Hills und sprechen dort mit den Winzern und Mitarbeitern, um sich vor Ort über die einzelnen Praktiken schlau zu machen.
Die Besuchergruppe beinhaltet Nachwuchskräfte aus England, Irland, weiteren Teilen Europas, Nordamerika, und Asien. Zusätzlich sind zwei Studenten aus China und Nordasien dabei.
Aus unserer Sicht ist das ein weiteres Beispiel dafür, wie eine Weinregion und damit einher ein ganzes Weinland frühzeitig versucht, angehende Weinexperten aus der ganzen Welt an sich zu binden. Zukünftige Exportmöglichkeiten, aber auch die Erklärung spezifischer Traubenverarbeitung und Arbeit in der Winery stehen dabei auf der Tagesordnung. Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß bei den diversen Besuchen in den kommenden Tagen.
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The Adelaide Hills wine community will be in the spotlight this week, with a group of international wine scholars travelling to the region to immerse themselves in the local wine sector.
The group – all scholarship winners from the Wine & Spirit Education Trust (WSET) Diploma – are in Australia as part of Wine Australia’s commitment to global wine education. The scholarships provide an opportunity for students to learn more about the Australian wine industry with and have been awarded to top-scoring students from UK,Ireland, other parts of Europe, North America and Asia-Pacific who took part in the Diploma. In addition, two students from China/Hong Kong/Macau and north-east Asia who undertook the Advanced Certificate were also awarded the scholarship via an application process.
Wine Australia has worked with WSET to award the scholarships since 2007, with the aim of increasing Australia’s wine presence among educators, trade, retail and media in key export markets. The winners’ backgrounds include marketing, education, importing, media, winemaking and wine retail and they will visit a variety of Australian wine regions in Victoria, NSW and South Australia.
Michael Brecht
The crush – Grüner Veltliner und Blaufränkisch aus den Adelaide Hills
Hahndorf Hill Winery direkt ausserhalb des malerischen Hahndorf Hill in den Adelaide Hills gelegen ist einer meiner Favourites, wenn es um cool climate Weine aus South Australia geht.
Hier werden neben den klassischen Rebsorten wie Pinot oder Chardonnay in den kühleren Hügeln um Adelaide auch innovativ Reben wie Grüner Veltliner oder Blaufränkisch angebaut. Sehr erfolgreich, wie die Ergebnisse bei den ersten Weinshows Down Under zeigen und die Kunden sind begeistert.
Dass die beiden Inhaber Larry und Marc ebenso ihr Marketing verstehen zeigt ihr alljährliches Video zum Thema Crush. Crush 2011 – Hahndorf Hill Winery – Bad Girls + Good Wine, so der Titel in diesem Jahr:
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Hahndorf Hill Winery is one of the most innovative producers when it comes to utilising new varieties such as Grüner Veltliner or Blaukränkisch in winemaking. Above is the video of owner’s Larry and Marc – known to be different when it comes to marketing wine from cool climate Adelaide Hills.
Michael Brecht
From Helene: Cool Climate Tempranillo aus den Adelaide Hills in South Australia
Heute erreicht uns ein kurzer Bericht von unserer Weinexpertin Helene aus Adelaide. Sie berichtet uns von einem wärmenden Rotwein aus den nahen Adelaide Hills – passend zum derzeitigen kühlen Wetter in South Australia:
“South Australia hat den kältesten Winter seit Jahren beinahe hinter sich. Mal wieder stelle ich erstaunt fest, dass ich selten so viel in meinem Leben gefroren habe, wie in Australien, was wohl eher an den wenig isolierten Häusern liegt, als an den “milden” Temperaturen im Vergleich zum Winter in Europa.
Aber am Ende zählt nun mal die gefühlte Kälte. Um dieser zu entgegen, setzt man in Adelaide häufig auf einen kräftigen Shiraz aus dem Barossa Valley, von dem hier ja ausreichend vorhanden ist. Aber da das auf die Dauer etwas einfältig wird, gibt es glücklicherweise auch eine beachtliche Auswahl an guten Alternativen.
Gestern abend zum Beispiel haben wir den 2008 Tempranillo von Nepenthe aus den Adelaide Hills ausprobiert und fanden ihn ziemlich gut. Er hat eine schöne Länge und ist recht aromatisch, aber verträglich im Alkoholgehalt (13.5%), was man nicht von allen kräftigen Rotweinen aus South Australia behaupten kann. Bis jetzt kannte ich Tempranillo eher aus dem McLaren Vale, aber Nepenthe ist schon seit 1998 Pionier des Tempranillos in den Adelaide Hills, was ein Blick auf die Webseite verrät.”
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We have received this report from Helene, our wine expert from Adelaide. She tells us about her experience with a 2008 Tempranillo from Nepenthe – cool climate Tempranillo for cold evenings in South Australia.
She likes the smooth length and its pretty restrained alcohol level of 13.5% – compared to the heavyweights from the Barossa this Tempranillo is short on alcohol still providing the full flavors and length.
Thank you Helene and fingers crossed: spring is around the corner for you guys Down Under.
Michael Brecht
Gibt es ein Regionalitätsprinzip in Australien?
Ich werde immer wieder gefragt, ob es in Australien ein Regionalitätsprinzip gibt, ähnlich dem deutschen oder französischen Modell. Der Riesling gilt ja als gesamtdeutsche Traube. Aber bei der Frage nach Rivaner, da denkt der geneigte Weintrinker recht bald an das Frankenland, bei deutschem Burgunder an Baden usw. Noch prägnanter ist das Thema in Frankreich besetzt, denn bei einem Burgunder aus der Bourgogne ist ja sogar der Name Programm.
Nun, wenn man diese Rebsorten-zu-Weinregion Zuordnung auf Australien überträgt, so gibt es tatsächlich gewisse Zusammenhänge. Diese neue Serie auf Downunder Wines soll Einblick geben in diese Korrelationen – auch wenn eine solche Betrachtung natürlich immer subjektiv ist.
Machen wir also den Anfang mit meiner Lieblingsrebsorte, der Pinot Traube. Pinot Weine, oder in Europa auch Burgunder genannt, werden in Australien in der Regel in Gebieten angebaut, welche zu den ‚cool climate’ Gegenden zählen. Warme und sehr sonnige Sommertage gepaart mit kühlen Nächten sind einfach ideales Klima für diese Königin unter den Trauben (ok, ich gebe zu, auch diese Behauptung ist jetzt schon wieder subjektiv!).
Wenn jetzt die Bodenverhältnisse noch zu den Reben passen, dann finden wir den Ursprung für Burgunder Rebsorten, ob Noir, Gris, Grigio oder gar Meunier. Wobei selbst innerhalb einer Region diese Böden stark unterschiedlich sein dürfen, hier spricht man dann wohl von einer Vielfalt des Terroirs.
Die Mornington Peninsula ist so ein Beispiel für exzellente Klima- und Bodenbeschaffenheit für den Anbau von Pinots. Extrem sandig rund um das kleine Städtchen Red Hill herum finden die Winzer keine 10km entfernt schon eher vulkanische Böden vor. Und schon ist die Basis für Pinotvielfalt vorhanden. Fragen sie mal die Herren Richard McIntyre von Moorooduc oder Sandro Mosele von Kooyong und Port Philip Estate.
Meine Favoriten an Pinot Gegenden in Down Under: die oben genannte Mornington Peninsula, gerade wegen der beschriebenen Vielfalt, Geelong (westlich von Melbourne gelegen) und das recht bekannte Yarra Valley, alle in Victoria. Letzteres hat jedoch aufgrund steigender Temperaturen ein wenig von seinem ‚cool climate’ Status eingebüßt. Die verheerenden Buschfeuer der letzten Jahre haben zusätzlich die Ernten der Winzer vorsichtig formuliert ‚beeinträchtigt’.
Etwas weiter südlich ist auf Tasmanien das Eldorado der Pinotwinzer: trotz mindestens zweier, wenn nicht gar dreier verschiedener Terroirs (Halliday erwartet in naher Zukunft gar das Entstehen von drei Weinregionen auf der kleinen Insel) oder gerade wegen dieser Unterschiedlichkeit gelten die Pinots der Insel als führend Down Under. Ich teile diese Auffassung nur zum Teil, selbst von den dort vergötterten Winzern wie Pirrie habe ich schon sehr durchschnittliche Pinot (insbesondere Noir) probiert, doch generell gilt, dass Pinots aus Tasmanien echte Aushängeschilder modernster australischer Burgunderqualität sein können.
In South Australia sind meine klaren Favoriten für Pinots die Adelaide Hills, in NSW sind die Southern Highlands und Orange besonders geeignet, tja und die Canberra Region gilt zwar noch als ‚cool climate’, ist es aber in Wahrheit nur noch in Nischen, denn gerade das Klima entlang des ausgetrockneten Lake George erlaubt nur vereinzelt noch hier von kühlem klima zu sprechen. Nichts desto trotz haben auch hier einige Winzer einige tolle Pinots produziert. Es bleibt abzuwarten, wie Climate Change sich auf die dortigen Reben auswirkt. Ein steigender Alkoholgehalt ist zumindest für meinen Geschmack bei Pinots nicht sonderlich förderlich.
Bleibt noch Western Australia: hier ist es schwierig zu sagen, denn die dortigen Pinots sind so viel schwerer als die des Restes des Landes, ich habe allerdings schon gute Pinots von der Mount Barker Region getrunken, gerade weil dort das Seeklima für Abwechslung sorgt.
Soweit zur Regionalität der guten Pinots aus Australien. In wenigen Tagen werde ich von einer weiteren Rebsorte berichten. Bis dahin.
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Is there a correlation between grape and region in Australia, such as the French or Germans have their specific grape to region fit? I think there is and my first example featured my favourite (yes I am very subjective today) grape Pinot as a standout wine from regions that are mostly cool climate.
Mornington Peninsula, Geelong, (in parts) the Yarra Valley, Adelaide Hills, Orange, Southern Highlands, (in parts) the Canberra Region and if you like the Mount Barker region are the best regions for producing outstanding Pinots. For me. Very subjective, that’s true.
Michael Brecht
Toller Pinot Noir aus den Adelaide Hills
Die wilden Füchse aus den Bergen um Adelaide sind Namensgeber des Pinot Noirs von d’Arenberg, jenem Familienwinzer aus McLaren Vale, der direkt oberhalb in den Adelaide Hills seine cool climate Reben gesetzt hat. In meinem Testbericht des 2006er Jahrgangs des Feral Fox Pinot Noir schrieb ich bereits:
“Die d’Arenbergs bauen seit dem Jahr 1912 im McLaren Vale Weintrauben an und gelten als einer der besten Produzenten des australischen Shiraz. Doch auch außerhalb ihres Tales versteht es die Osborn Familie, die richtigen Trauben zu finden und dann in der hauseigenen Abfüllung in die Flasche zu bekommen. In den Bergen vor Adelaide finden wir ein erstklassiges kühleres Klima für Pinots, und hier reifen die Trauben für d’Arenbergs Pinot Noir.”
Gestern nun probierte ich den 2007er Jahrgang und auch wenn dieses ein Pinot mit ein paar Jahren in der Flasche ist, so treffe ich auch hier wieder auf einen Pinot mit viel Finesse und schöner Frische.
Ein fruchtiger Vertreter eines Pinot Noir ist der Feral Fox, das Aroma von Waldbeeren und Himbeeren strömt unvergleichlich aus meinem Glas. Die wohlausgeprägte Säure und ein runder, voller Abgang begeistern mich erneut. Trotz seiner 14,5% Alkoholgehalt ist dieser Pinot nicht überalkoholisiert. Der geneigte Leser weiß ja schon, dass ich grundsätzlich kein Freund allzu alkoholreicher Burgunder bin.
Ich denke, das wir diesen Pinot Noir in unsere australischen Weine im Rahmen des Downunder Wine Dozens aufnehmen werden, denn er erfüllt die hohen Qualitätsstandards, die wir uns für deren Selektion gesetzt haben, voll und ganz.
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I tasted the 2007 Pinot Noir from d’Arenberg last night, the Feral Fox originates from Adelaide Hills cool climate wine region. After my report on the 2006 version I knew what to expect and wasn’t disappointed. These guys know to grow, handle and produce a Pinot Noir as much as they are experts in Shiraz and Grenache from McLaren Vale.
Michael Brecht
The Hermit Crab – aus den Fluten vor Adelaide, ab in den Weinberg
Wer wie ich seit Jahren Weine von d’Arenberg probiert, der weiß, auf welch’ sonderbare Namen man bei der Familie Osborne stoßen kann. Einer meiner ersten Posts hier auf downunderwines vor ca. 3 Jahren war die Geschichte der wilden Füchse, heute möchte ich von den Hermit Crabs erzählen.
Der Wein selbst hat seinen Ursprung in der Liebe Chester Osbornes zu Weinen und Trauben aus dem Rhônetal in Frankreich. So kreiert Osborne diesen Wein aus den Rebsorten Viognier und Marsanne. Sowohl für den australischen wie auch den deutschen Weingeschmack eine anspruchsvolle Kombination, keine Frage.
Doch das macht diesen Wein so reizvoll? Schauen wir zunächst einmal auf den Ursprung der Trauben: der Hermit Crab 2008 ist ein Cuvée von Trauben, die zu 92% aus dem Mc Laren Vale und zu 8% aus den kühleren Adelaide Hills stammen. Heisses Klima am Meer trifft cool climate Hills – wobei wir auch schon beim Namen wären.
Als lokales Krustentier suchen die Krabben die am Meer gelegenen Weinberge auf und brachten so Osborne und sein Team dazu, diesen Wein nach den Crabs zu benennen. Dem dominierenden Marsanne wird die Hermit “age” Traube Viognier hinzugefügt, ein schönes Wortspiel. Und schon entsteht somit ein anspruchsvoller Sommerwein, the Hermit Crab.
Aprikose, Birne und Pfirsich in der Nase, ein voller Körper, der leichte Noten von Zitrus und Melone aufweist, im Geschmack eine gewisse Komplexität bedingt durch Pinien und Nussnuancen. Das ist der Hermit Crab, und mir persönlich gefällt dieser Wein ausserordentlich gut, weil er eben mal anders ist, als viele der australischen Chardonnays, Sauvignon Blancs oder Semillons.
Das ging dann sogar soweit, dass wir uns entschlossen haben, diesen Wein in unser Downunder Wine Dozen mit aufzunehmen und das feed back der ersten Kunden ist phänomenal. Die meisten unserer Kunden haben eine solche Komplexität einem australischen Wein nicht zugetraut, stimmt: es ist ein hoch interessanter Wein, diese Krabbe von d’Arenberg.
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The 2008 Hermit Crab Viognier Marsanne is a highly interesting wine from 92% hot and dry McLaren Vale and 8% Adelaide Hills grapes. We really like its uniqueness, the name itself stems from Crabs, that join the vineyard from nearby beaches. Seems a long time ago for me, since I have been in South Australia…
The wine is available in our Downunder Wineclub as part of our Australian Dozen, we named it First Fleet, quite appropriately we think.
Michael Brecht
Shiraz Viognier aus dem Barossa Valley – a 2006 Yalumba tasted by my German friend Ina
Eine Mission geht auf: Meine Freundin Ina aus Deutschland besucht mich in Adelaide und ehe sie sich versieht, landet sie in ihrer ersten Weinprobe in den Adelaide Hills – und ist sofort begeistert. Deswegen habe ich Ina auch in den nächsten Tagen auf mehrere Weingüter – unter anderem dem Yalumba – im Barossa Valley mitgenommen. Yalumba ist übrigens das älteste Weingut Australiens, welches sich noch im Familienbesitz befindet.
Und sechs Wochen später, um am letzten Abend den Sonnenuntergang vom Mount Lofty mit Blick auf Adelaide und das Meer zu genießen, hat Ina den passenden Wein ausgesucht: einen Shiraz – Viognier, Jahrgang 2006 von Yalumba.
Ein trockner, fast herber Rotwein mit guten 14 % Alkohol. Ohne die 5% Viognier Trauben wäre es mit Sicherheit ein Shiraz mit schwerem Fundament, der irgendwie eine Assoziation mit dem Gründer von Yalumba hervorruft. Mr. Samuel Smith schaut mit einem gewissen Ernst von seinem Ölgemälde wachsam auf die Weintester herab.
Ina findet aber, dass der Viognier diesem Wein einen eleganten, federnden fast leichten Gang verpasst. Sein Geschmack nach schwarzem Pfeffer, getrockneten Feigen, dunklem Kakao, Walnüssen und schwarzen Johannesbeeren ist vielleicht die beste Zusammenfassung für ihre beeindruckende Reise quer durch Australien.
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My friend Ina came to visit me from Germany and I am on a mission to make her enthusiastic about Australian wine. Well, that wasn’t too hard. After six weeks of travelling and tasting we are celebrating Ina’s last night in Australia with a Yalumba Shiraz-Viognier 2006 which Ina choose herself after a great tasting experiences in the Barossa Valley.
We both like the little bit of fineness that the Viognier adds to this rather full-bodied wine. Ina describes the taste as black pepper, dried figs, walnuts, cacao and black currant.











