Mornington Peninsula
Red Hill Estate Pinot Noir 2008 – der Feine unter den australischen Rotweinen
Wir erhalten in letzter Zeit sehr viele Emails unserer Leser, die sich mehr Weinempfehlungen wünschen und vor allem die dazu gehörigen Bezugsquellen in Europa. Dem kommen wir gerne nach, vielen Dank Ihnen allen für die Tipps und Anregungen. Gemeinsam mit Ihnen werden wir die Downunder Wines Schritt für Schritt weiter ausbauen, versprochen!
Und da fangen wir heute doch gleich einmal mit einem wunderbaren Wein aus der Viktorianischen Mornington Peninsula an. Ich schrieb in einem früheren Post, dass diese Gegend, ca. eine Stunde süd-östlich von Melbourne gelegen, auch als das australische Burgund am Meer bezeichnet wird. Hier gedeihen sie besonders gut, die Pinot Trauben für die kräftigen und doch eleganten Pinot Noirs, Pinot Gris oder Chardonnay.
Mein derzeitiger Favorit ist der Red Hill Estate Pinot Noir aus dem Jahr 2008 – ein edler Vertreter der Pinot Zunft, der sehr stark an seine Verwandtschaft aus dem Burgund erinnert.
Seine edle Burgundernase mit komplexen Noten von roten Früchten macht Lust auf den ersten Schluck, der Geschmack wird von Kirschen und Himbeeren mit elegant abgestimmtem Säuregehalt geprägt. Der Wein ist ein idealer Begleiter zu Fleischgerichten sowie gegrilltem Fisch, wir aßen beispielsweise gegrillten Thunfisch dazu – einfach köstlich.
Zu beziehen ist dieser Wein im Web bei vivinum.de – allerdings nur solange der Vorrat reicht, denn leider ist dieser wundervolle Wein nur in geringen Mengen in Europa vorhanden.
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Red Hill Pinot Noir from Mornington Peninsula, a real treat for Burgundy lovers. James Halliday gives this winery five (red) stars in the past years, for a Mornington Pinot producer this is a real stunning result.
Be quick to secure some bottles of the Pinot as there aren’t many left in Europe. The wine is currently one of my favourite drops when it comes to Pinot Noir from Down Under.
Michael Brecht
Tasting Highlight in Melbourne: die Cellar Door und Farm Gate Tour
Das Melbourne Food & Wine Festival bietet insbesondere für uns Weinliebhaber jedes Jahr tolle Überraschungen. Der Name ist neu, die Idee und Umsetzung stammt aus den Erfahrungen der letzten Jahre: Cellar Door & Farm Gate!
Mehr als 60 viktorianische Winzer präsentieren an einem langen Wochenende ihre besten Weine entlang des Yarra Flusses, zusätzlich zeigen die lokalen Produzenten ihre Vielfalt für die gesunde Küche, in diesem Jahr sind sehr viele Bioproduzenten mit an Bord.
Für uns ist dieses Wochenende ein absolutes Highlight des Festivals, planen Sie Ihren Weg nach Melbourne und entdecken Sie Ihren Favoriten unter den sympathischen Winzern aus Viktoria.
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Alfresco wine tasting combined with delicious gourmet treats, this is what Melbourne’s own Cellar Door & Farm Gate stands for.
The Festival’s original boutique wine marketplace gathers more than 60 Victorian wineries, artisan producers and craft brewers to bring you the ultimate Victorian food and wine experience.
Taste your way around Victoria’s wine regions, settle down by the Yarra river with a picnic, or pick up a tasty sausage at the Rare Breed BBQ – it couldn’t be more Australian.
Wine, food and a new riverside location in South Wharf of Melbourne – a splendid way to spend the first weekend of the Festival in Victoria’s capital.
Saturday 5 and Sunday 6 March, South Wharf in Melbourne, entry is $35
Michael Brecht
Fünf Winzer und deren fünf Weine auf der Mornington Peninsula
Die übergreifende Vermarktung von australischen Weinen aus einer Region des Landes wird immer beliebter.
So haben sich diese fünf Wineries zu einem gemeinsamen Lunchangebot zusammen getan, aus unserer Sicht ein spezieller Event, denn die Weine der fünf Winzer gehören zu den besten des Landes Viktoria: Port Phillip Estate, Mount Langi Ghiran, Jasper Hill, Dalwhinnie und Tahbilk.
Keine Frage, ein 5-Gänge Menu, an welchem wir selbst gerne teilnehmen möchten. Sollten Sie in der Nähe sein, so lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen.
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Lose yourself on an exploration of Victorian shiraz – five regions, five wineries and five personalities. Starting with canapés on the deck, indulge in a five-course lunch matched with shiraz from Port Phillip Estate, Mount Langi Ghiran, Jasper Hill, Dalwhinnie and Tahbilk. Beautiful food, wonderful shiraz, and guest speakers, this will truly be a food and wine lover’s paradise.
Sunday 13 March 2011 12.30pm – 3pm Port Phillip Estate Dining $140 all inclusive
Viel Spaß dabei, Ihr
Michael Brecht
Drei Australische Weine bei 52weine.de
Unsere Leidenschaft für australische Weine zieht so langsam ihre Kreise.
Ab Donnerstag den 13. Januar präsentiert der shooting star unter den deutschen Online-Weinanbietern 52weine ein Probierpaket mit drei australischen Spitzenweinen.
Erstmalig haben die Kunden der 52weine die Chance, drei großartige Weine aus Down Under in einem Probierkarton zu erwerben.
Die Weine stammen aus drei sehr unterschiedlichen Gegenden, der Mornington Peninsula mit ihrem kühleren Meeresklima vor den Toren Melbournes, dem Hunter Valley in NSW bis hin zum heißen McLaren Vale in Südaustralien – die ganze Kraft australischer Rebsorten – von Shiraz über Cabernet Merlot bis hin zum feinen Pinot Noir.
Wie heißt es so schön: “ab sofort gibt es dieses Probierpaket aus Australien für wenige Tage exklusiv bei 52weine. Oder sichern Sie sich jeweils in 6er Kartons ihren speziellen Lieblingsaustralier – solange der Vorrat reicht.”
Hier der Link zur Anmeldeseite beim 52weine Weinclub.
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The German shooting star in online wine retailing starts this week with the promotion of three Australian Beauties: Red Hill Estate Pinot Noir from Mornington Peninsula, Arrowfield Estate Shiraz from the Hunter and DogRidges Cabernet Merlot from McLaren Vale in South Australia.
Three very different wines, three very different wine regions and still: three excellent ways to promote the richness and power of Australian wine in Europe.
The offer comes in a pack of 6 bottles with 2 bottles of each wine or in straight cartons of 6 bottles of each wine. Brilliant idea and a great way to show the German and Austrian wine community the depths and quality of wines coming from Down Under.
Good on them!
Gibt es ein Regionalitätsprinzip in Australien?
Ich werde immer wieder gefragt, ob es in Australien ein Regionalitätsprinzip gibt, ähnlich dem deutschen oder französischen Modell. Der Riesling gilt ja als gesamtdeutsche Traube. Aber bei der Frage nach Rivaner, da denkt der geneigte Weintrinker recht bald an das Frankenland, bei deutschem Burgunder an Baden usw. Noch prägnanter ist das Thema in Frankreich besetzt, denn bei einem Burgunder aus der Bourgogne ist ja sogar der Name Programm.
Nun, wenn man diese Rebsorten-zu-Weinregion Zuordnung auf Australien überträgt, so gibt es tatsächlich gewisse Zusammenhänge. Diese neue Serie auf Downunder Wines soll Einblick geben in diese Korrelationen – auch wenn eine solche Betrachtung natürlich immer subjektiv ist.
Machen wir also den Anfang mit meiner Lieblingsrebsorte, der Pinot Traube. Pinot Weine, oder in Europa auch Burgunder genannt, werden in Australien in der Regel in Gebieten angebaut, welche zu den ‚cool climate’ Gegenden zählen. Warme und sehr sonnige Sommertage gepaart mit kühlen Nächten sind einfach ideales Klima für diese Königin unter den Trauben (ok, ich gebe zu, auch diese Behauptung ist jetzt schon wieder subjektiv!).
Wenn jetzt die Bodenverhältnisse noch zu den Reben passen, dann finden wir den Ursprung für Burgunder Rebsorten, ob Noir, Gris, Grigio oder gar Meunier. Wobei selbst innerhalb einer Region diese Böden stark unterschiedlich sein dürfen, hier spricht man dann wohl von einer Vielfalt des Terroirs.
Die Mornington Peninsula ist so ein Beispiel für exzellente Klima- und Bodenbeschaffenheit für den Anbau von Pinots. Extrem sandig rund um das kleine Städtchen Red Hill herum finden die Winzer keine 10km entfernt schon eher vulkanische Böden vor. Und schon ist die Basis für Pinotvielfalt vorhanden. Fragen sie mal die Herren Richard McIntyre von Moorooduc oder Sandro Mosele von Kooyong und Port Philip Estate.
Meine Favoriten an Pinot Gegenden in Down Under: die oben genannte Mornington Peninsula, gerade wegen der beschriebenen Vielfalt, Geelong (westlich von Melbourne gelegen) und das recht bekannte Yarra Valley, alle in Victoria. Letzteres hat jedoch aufgrund steigender Temperaturen ein wenig von seinem ‚cool climate’ Status eingebüßt. Die verheerenden Buschfeuer der letzten Jahre haben zusätzlich die Ernten der Winzer vorsichtig formuliert ‚beeinträchtigt’.
Etwas weiter südlich ist auf Tasmanien das Eldorado der Pinotwinzer: trotz mindestens zweier, wenn nicht gar dreier verschiedener Terroirs (Halliday erwartet in naher Zukunft gar das Entstehen von drei Weinregionen auf der kleinen Insel) oder gerade wegen dieser Unterschiedlichkeit gelten die Pinots der Insel als führend Down Under. Ich teile diese Auffassung nur zum Teil, selbst von den dort vergötterten Winzern wie Pirrie habe ich schon sehr durchschnittliche Pinot (insbesondere Noir) probiert, doch generell gilt, dass Pinots aus Tasmanien echte Aushängeschilder modernster australischer Burgunderqualität sein können.
In South Australia sind meine klaren Favoriten für Pinots die Adelaide Hills, in NSW sind die Southern Highlands und Orange besonders geeignet, tja und die Canberra Region gilt zwar noch als ‚cool climate’, ist es aber in Wahrheit nur noch in Nischen, denn gerade das Klima entlang des ausgetrockneten Lake George erlaubt nur vereinzelt noch hier von kühlem klima zu sprechen. Nichts desto trotz haben auch hier einige Winzer einige tolle Pinots produziert. Es bleibt abzuwarten, wie Climate Change sich auf die dortigen Reben auswirkt. Ein steigender Alkoholgehalt ist zumindest für meinen Geschmack bei Pinots nicht sonderlich förderlich.
Bleibt noch Western Australia: hier ist es schwierig zu sagen, denn die dortigen Pinots sind so viel schwerer als die des Restes des Landes, ich habe allerdings schon gute Pinots von der Mount Barker Region getrunken, gerade weil dort das Seeklima für Abwechslung sorgt.
Soweit zur Regionalität der guten Pinots aus Australien. In wenigen Tagen werde ich von einer weiteren Rebsorte berichten. Bis dahin.
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Is there a correlation between grape and region in Australia, such as the French or Germans have their specific grape to region fit? I think there is and my first example featured my favourite (yes I am very subjective today) grape Pinot as a standout wine from regions that are mostly cool climate.
Mornington Peninsula, Geelong, (in parts) the Yarra Valley, Adelaide Hills, Orange, Southern Highlands, (in parts) the Canberra Region and if you like the Mount Barker region are the best regions for producing outstanding Pinots. For me. Very subjective, that’s true.
Michael Brecht
Australischer Pinot Noir von der cool climate Mornington Peninsula
Die Fans unseres Downunder Wines Blogs wissen es ja bereits seit längerem: ich bin ein absoluter Pinot Fan. Ob Noir, Gris oder Grigio – keine Rebsorte weist einen solch eigenständigen Charakter auf.
Das macht das Leben für den Winzer allerdings tatsächlich nicht leichter: Regen zur falschen Zeit, eventueller Nachtfrost kurz vor der Ernte, die falsche Behandlung im Fass, tja und schon ist es geschehen um den Jahrgang.
Dann, wenn der Winzer allerdings alles richtig gemacht hat und die Götter die perfekten Wetterbedingungen erlauben, ja dann entsteht ein Pinot Wein, der uns Genießer verzückt und die Weinschreiber zu Jubelarien ansetzen lässt.
Eine der besten Gegenden für Pinot Noir in Australien ist die Mornington Peninsula, keine Stunde außerhalb der Stadtgrenze von Melbourne gelegen. Mediterranes Klima und die für Victoria so typischen Böden bilden hier Bedingungen für Weine, die den ‘Kollegen’ aus Beaune sehr nahe kommen, wenn nicht gar jene dank innovativer australischer Winzer inzwischen überholt haben. Das ‘australische Burgund am Meer’ – so bezeichnete ich jene Gegend in einem früheren Post.
Wir werden Ihnen hier ein paar meiner Lieblingsexemplare vorstellen, beginnen möchte ich heute mit dem Pinot Noir von Moorooduc Estate – jenem Tropfen, der die First und Business Class Besucher der australischen Airline Qantas schon auf dem Weg nach Down Under schon verwöhnt.
Das Estate liegt exponiert auf sehr sandigem Boden, das ist ein grosser Unterschied zu dem eher vulkanischen Boden im keine 15km entferten Red Hill – und hier wird dann schnell klar, dass Pinots von der Peninsula außerordentlich verschieden sein können. Aus meinem Weinkeller habe ich dieses Mal eine Flasche 2006er hervor geholt, demnach ein bereits gereifter Pinot Noir. Doch von Altersschwäche keine Spur, ganz im Gegenteil: das Aroma ist sensationell, Waldbeeren und eine etwas pfeffrige Note machen Lust auf den ersten Schluck. Und da ist es – dieses für Pinot Noirs so einzigartige weiche, elegante Gleiten des Weines auf der Zunge und im Rachen. Von Abgang möchte man garnicht erst sprechen, das wäre Majestätsbeleidigung.
Moorooduc Estate – das ist einer der Fürsten aus dem Königreich der Pinot Noirs – der Mornington Peninsula in Victoria – ganz klar.
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I tried a bottle of 2006 Moorooduc Estate Pinot Noir from Australia’s famous cool climate region Mornington Peninsula close to Melbourne last night. A superb nose, great fruit and a sensational length make this one of the superstars in Australian Pinot creation. To make a good Pinot Noir is an art, to create such a superb red wine is heaven.
Michael Brecht
Hunter Valley und Mornington Peninsula – zwei Weingegenden DownUnder zukünftig gemeinsam unterwegs
Ich habe vor wenigen Tagen mit Scott Clarke gesprochen, er ist Business Development Manager der Inwinegroup und berichtet uns über den Merger der beiden privaten Weingüter Red Hill Estate aus Victoria und Arrowfield Estate aus dem Hunter Valley in NSW.
Hi Scott, thanks for joining us, we really would like to get some good insight into the merger between Victorian Red Hill Estate and Arrowfield Estate from the famous Hunter Valley.
downunderwines: How did the merger between Arrowfield and Red Hill work?
Scott: Prior to the merger, Arrowfield operated a fully owned subsidiary distribution business, Inwine, which featured additional wines from premium Australian wine growing regions. The initial discussion with Red Hill Estate was on a distribution basis but it was soon discovered that there were synergies between the two companies. Discussion then headed in that direction with the final merger in late 2006.
downunderwines: How do you work together being in two very different wine regions in Australia?
Scott: One of the strengths of the working relationship is that we have maintained the independence of both production facilities. As both wineries have remained independent they continue to focus on producing the best wines possible from their respective regions. From a portfolio point of view the wines are complimentary to each other with little conflict.
downunderwines: What were the surprises after the merger when making wines?
Scott: I think the greatest surprise to us was the way the wineries did not impact on each other. If we separate production and trade, the merger has more impact on trading than production per se.
downunderwines: Exporting into Europe: any major differences between the two?
Scott: Both entities have had experiences in trading in Europe prior to the merger. We now approach the EU as a blank canvas with one combined portfolio.
downunderwines: Current releases: 06 Arrowfield Estate Shiraz: what do you like specifically about this wine?
Scott: What I like about the 06 AE Shiraz: It is a great food wine, has nice savoury characters with good tannin and acid structure. The wine is subtle and elegant so it doesn’t overpower the food.
downunderwines: 08 Pinot Noir from Red Hill: any special news?
Scott: The 2008 vintage was characterised by favorable growing conditions, an early start and above average yields. A mild February enhanced aromatic characters and a hot week in March increased sugar levels but did not seem to be deleterious to primary fruit flavours. These conditions resulted in opulent wines with distinctive aromatics.
downunderwines: Exporting into Europe: what are the risks, why do you do it?
Scott: Our global strategy has been market by market or “bite sized pieces”. We have recently completed our successful market roll-outs in the USA, Ireland and Northern Ireland and the time has come to focus on the EU. Naturally with all export there are risks associated and it is the role of the exporter to minimize those risks where possible. Distance is a major setback exporting Australian wine to Europe as we do not have the luxury of easily “eyeballing” our prospective importer, nor they “eyeballing” us. We can not hop on a short flight to Germany to meet with an importer, this takes a full day’s travel at significant expense. Why do it? Sometimes I ask myself that, then I remember whose job it is and I know why! In all honesty our domestic market is so competitive and dominated by the major wine companies that international expansion is essential for the survival of all wine producers over 20,000 cases.
downunderwines: The German wine drinker: what do you know, expect, what would be different?
Scott: My understanding of the German wine drinker is that they are a lot more adventurous than their more conservative Italian or French cousins. It is this spirit of adventure that makes the German wine drinker more likely to approach a new world wine and historically Australian wines have performed well in Germany.
downunderwines: And finally, please let us know what your favourite wine in your portfolio is?
Scott: As a Hunter Valley lad born and bred, I like the wines from the Hunter Valley. The Arrowfield Estate Show Reserve Chardonnay, Semillon and Shiraz appeal most to my palate. Having said that; if I were to be eating my favourite food, duck, then the wines from the Hunter would not be the best match and I would need to drink a lovely Red Hill Estate Pinot Noir of which I am also fond.
downunderwines: And what is your favourite wine overall?
Scott: I tend to lean more towards fuller bodied red wines that reflect the characteristics of their regions. I am also influenced by occasion, company and cuisine. That being said it is certainly a matter of the right wine with the right food according to my guidelines or “rules of engagement”. Once that match is made correctly some wines take on a new personality and I immediately enjoy them.
downunderwines: Any German wine you like?
Scott: I really enjoy the Mosel Riesling, especially those made by JJ Prum from the Sonnenuhr vineyard: purity, focus and precision.
Scott, thank you very much for your time and we wish you the best of luck on your European endeavours.
Michael Brecht
Mornington Winzer erfolgreich bei der Chardonnay du Monde 2010
Sechs australische Chardonnays gewinnen Silbermedaillen bei der Chardonnay du Monde 2010 in Frankreich. Die zum 17ten Mal abgehaltene Ausscheidung fand wenigen Tagen im Burgund in Frankreich statt.
Mit 887 Weinen aus 37 Ländern nahm in diesem Jahr eine Rekordanzahl an Chardonnays aus aller Welt teil. Und die 300 Preisrichter verteilten 296 Medaillen. So gab es zwar in diesem Jahr keine australischen Goldmedaillen, dafür eroberten die Chardonnays aus Down Under sechs Silberne.
Darunter ein Wein von einer Winery von der Mornington Peninsula in Viktoria. Dieses Weingut beobachten wir seit einiger Zeit besonders, denn die Weine, die wir testeten machen uns grossen Spass.
Die Red Hill Winery aus Victoria erzielte in diesem schwierigen internationalen contest mit Silber ein grossartiges Ergebnis –
congratulations an das ganze Team.
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We have just got news that the Red Hill Estate Chardonnay 2008 has won a Silver Medal at the recent Chardonnay du Monde 2010.
The 17th annual Chardonnay du Monde international wine competition was held between March 10-13th 2010 at Château des Ravatys, the wine estate of the Pasteur Institute at Saint-Lager in the Burgundy wine region (France). A serious place to hold these contests, very prestigious for all wines from France but all other worldwide competitors too.
Chardonnay du Monde is the strongest concentration of chardonnay wine ever realized with 37 countries and 887 wines entered. Chardonnay du Monde occupies a special place amongst international competitions thanks to its worldwide scope and its rigorous method. Strict quality standards and optimal tasting conditions enabled the 300 expert international judges to award a total of 296 medals this year.
There were only 6 wineries from Australia that were awarded Silver Medals, and no Gold Medals were given to Australian Chardonnays. The Mornington Peninsula producer Red Hill managed to score a silver medal in this very tough contest.
Red Hill Estate winemaker Luke Curry notes: “This is a great global recognition of our pursuit for consistency in the Red Hill Estate wines. This wine has been amongst the medals on every occasion that we have entered this prestigious competition and certainly vindicates our decision to adopt an uncompromising approach to quality and maintenance of the cool climate style that we strive for.”
Well done Red Hill Estate Team – one of the top Australian Chardonnays in such an international context – this is great news for wine producers from Down Under.
Michael Brecht










