Wine Storage
Foster’s Bier und Yellow Tail Shiraz – OMG
OMG – das ist für englisch-sprachige Kinder das Synonym für echte Erstauntheit, Erschrecken, ja Panik macht sich bei diesem Ausdruck meist in den Gesichtern breit. OMG – das steht für ‘Oh my God’ – und OMG war auch mein erster Ein- und Ausdruck, als ich bei wirklich guten Freunden diese Kombination unter dem Schreibtisch gelagert fand:
Foster’s Bier, im dunkelblauen Kasten, und das Gelb der Yellow Tail Weine, hier ein Shiraz, den Jahrgang habe ich bewußt vergessen. Ein schönes Beispiel für unsere Serie: ‘how do we store our wine‘. Diese Kombination steht Down Under quasi unter Strafe, das meine ich jetzt, ohne arrogant klingen zu wollen, ehrlich.
Ich kenne wirklich keinen einzigen Aussie, der diese beiden Getränke auf einmal in seinem Hause beherbergt. Von Trinken kann da erst recht keine Rede sein, nun gut: hier in Deutschland ist es halt passiert.
Das Foto durfte ich nur machen mit dem klaren Versprechen, dass ich niemals den Namen dieser Freunde bekanntgeben würde. Versprochen ist versprochen. So be it.
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Well, how should I explain this disaster shot, taken in the kitchen of good friends of ours here in Germany. To tell you the truth: I have never ever in six years in Australia come across the combination of Foster’s beer and Yellowtail Shiraz in a private household Downunder.
I promised not to give out names while taking the shot, here we are, great friends of mine in desperate need of a real Australian drop of alcohol. I gave them a few bottles of South Australian reds, this might stimulate their taste buds, hopefully.
Michael Brecht
Die Kunst Wein privat zu lagern
Heute erreicht uns ein Foto von einem privaten ‘Weinkeller’ im Saarland, vielen Dank Stefanie für die freundliche übersendung. Wir sind immer wieder überrascht, mit welcher Begeisterung unsere deutschen Leser sich diese privaten Weinlagerungen hier auf downunderwines ansehen.
Keine Frage, es handelt sich bei diesem Exemplar um einen durchaus ‘normalen’ Weinkeller, denn neben den Weinen selbst finden wir im Regal die ortsüblichen Limonaden und alkoholfreien Getränke. Zur linken Seite dann schliessen sich Babywindeln und Gemüse an, tja ein Multifunktionskeller sozusagen.
Haben auch Sie ein Foto von ihrem privaten Weinkeller, so senden Sie uns einfach Foto und Namen oder Kurzbericht an: info@downunderwines.net.
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Send us your info on your private wine storage at home, here we see a pretty normal wine storage solution in Germany’s Saarland, next to the wines we find soft drinks, nappies and veggies, too easy mate.
Michael Brecht
Wine Storage @Home – zu Besuch in einem privaten Weinkeller
Heute nehmen wir erstmals unsere Flip Video Kamera mit in einen privaten Weinkeller.
Im Rahmen unserer Serie ‘how do we store our wines’ besuchen wir einen guten Freund von mir und entdecken eine gut sortierte Auswahl an Weinen aus alter und neuer Welt. Neben den Klassikern aus Frankreich, Italien und auch diversen deutschen Regionen, finden sich in seinem Keller zwei australische Weine.
Der 2008 Belgravia Shiraz Viognier ist ein sehr schöner Wein aus ‘cool climate’ Orange und direkt daneben stehen diverse Kisten an d’Arenberg’s The Stump Jump Chardonnay. Letzterer ist ein prima Einstiegs-Quoffa, so wie die Australier einen Weissen nennen, den man quasi täglich bei wärmeren Temperaturen geniessen kann.
Da fehlt jetzt eigentlich nur noch das warme Wetter hier in Deutschland im Mai.
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I am here to take my small video camera to a friends place to see how he stores his wines.
Next to a nice collection of French, Italian and German wines I stumble across a few dozen of 08 Belgravia Shiraz Viognier from Orange and d’Arenberg’s Stump Jump Chardonnay. A summer quoffa in this wine cellar in Germany – nice one – we just need the sunshine, please.
Michael Brecht
My Hunter experience – Brett aus Sydney schreibt uns von seiner privaten Hunter Valley Winetour
G’day Michael,
I thought that you might be interested in hearing a few details about my wine weekend in the Hunter Valley. It was a damned successful weekend I must say, I purchased way too much wine, became a member of the Ernest Hill club, and showed a few friends who had never been some of my regular haunts while checking out one or two new ones. Here are the wineries I thought worthwhile mentioning to you:
Ernest Hill: Perhaps I should have stopped right here… maybe its been too long between wine trips or…? I don’t know, at any rate I really enjoyed every wine presented here… and ended up easily filling a case for myself. Club prices are great (15-30% off), looking forward to taking advantage of this and the free “member” antipasto plate with future tastings!
Keith Tulloch: mostly over priced nonsense. $50 Shiraz? Nice – but not that really nice. Semillon heading to the cellar for a few years. Great venue though, beautiful veranda and outlook plus table service, fantastic!
Audrey Wilkinson: ahh what a great venue for some great wine. I’ve been here a few times before, but this time it grabbed me and ended up buying quite a bit.
Tamburlane: Couldn’t go past the Late Harvest Riesling. So smooth. Must learn to say no to desert wines. Always something a little unique here, but perhaps not quite enough to justify a big spend when there is better on offer.
McGuigan: Why do I bother? Seriously.
Iron Gate: They were glad they let us hang around for a few minutes after they started closing up (we arrived at 4pm on the dot) – let me tell you it was not hard to get to the “12 bottles” requirement for the old “+1 bottle” deal. One of my Hunter Valley top 3. Some great, unique stuff. Glad they had the chocolate cake once again.
Tinklers: Mr. Tinkler came in from mowing the lawn for us for a post 4:30pm visit, very nice of him. Love Tinklers – great boutique atmosphere and great wine. Still have a few in the cellar though, so I didn’t go too nuts here – just some dessert wines to round out my selections already!
Mistletoe: Some great stuff here at this “Twilight tasting” venue (handy to know when everywhere else is closing). Cab Merlot offering really great value for $20. Ended up being consumed the next evening over some Italian veal – very nice.
Anyway that’s a quick run down, cheers Brett.
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Heute schreibt uns Brett von einem Wochenende im berühmten Hunter Valley, gerade einmal 2,5 Stunden von Sydney entfernt gelegen. Brett ist ein alter Bekannter aus Sydney, der gerne mit Freunden in Weingegenden fährt und dort die ‘Cellar Doors’ aufsucht.
Zusammengefasst hat er ziemlich unterschiedliche Wineries gesehen und Weine probiert bei seinem Besuch vor wenigen Wochen: enttäuschend verlief sein Besuch bei Keith Tulloch, das trifft sich mit Michael’s Erfahrungen, zuletzt hatte er Keith als reichlich arroganten Wine Judge bei einem regional tasting in NSW getroffen.
Die Favoriten von Brett sind die kleineren, sehr persönlich geführten Weingüter im Hunter – hier macht es auch nichts aus, auch mal nach der offiziellen Schliesszeit einzutreffen, auch wenn der Eigentümer bereits auf dem Rasenmäher sitzt, um den Garten auf Vordermann zu bringen.
Es ist diese persönliche Betreuung, die in den vielen Boutique Wineries ihren Besuch so einzigartig werden lässt. Australian Boutique Wineries at their best – willkommen im Land der exklusiven Weine.
Michael Brecht
Wine storage at home – und wie lagern Sie ihren Wein zu Hause?
Wir nehmen unsere Serie wieder auf: ‘wine storage @home’ – die Serie über die wirkliche Art Weine zu Hause aufzubewahren.
Wir finden so viele Haushalte, in denen Weine in der Küche an den sonderbarsten Plätzen aufbewahrt werden.
Unser Foto zeigt eine Szene in einer Küche in Bayern, neben den Weinflaschen sind diverse andere Details am Lagerort positioniert.
Senden auch Sie uns ein Photo und wenn gewünscht ein paar Zeilen zu Ihrem ‘Weinkeller’.
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Wine storage at home – we love this series with many of our readers sending us their photos.
Two Hands, two wines, two opinions
Heute morgen erreichte uns dieser Kurzbericht von Helene aus Adelaide. Sie testete Weine der Two Hands Winery, einem der Top-Namen aus South Australia mit schweren Shiraz Weinen aus dem Barossa Valley und McLaren Vale.
Erklärtes Ziel der beiden Gründer von Two Hands ist es seit 1999, die besten Shiraz Weine des Landes hervorzubringen. Unter Sammlern sind die vollen Roten so beliebt, weil sie gut mehr als 10-15 Jahre in den Kellern lagern können und erst dann ihre volle Klasse zeigen.
Hier also der Bericht von Helene:
Über Geschmack kann man sich bekanntermaßen schlecht streiten. Glücklicherweise sind die Shiraz der Winery Two Hands aus dem Barossa Valley ausgesprochen vielfältig. Meine Mitbewohnerin mag den etwas weicheren Angels’ Share, dessen Trauben eigentlich aus dem McLaren Vale stammen. Mir persönlich gefällt der Gnarly Dudes besser, gerade weil er so schön pfefferig ist. Dabei sind die 15% Alkohol beindruckend gut ausbalanciert.
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How good that Shiraz’ of the Winery Two Hands in the Barossa Valley cater for many different palates.
My flat mate prefers the rather smooth Angels’ Share Shiraz derived from McLaren Vale grapes, while I am a big fan of the more peppery Gnarly Dudes. Its 15% alcohol are certainly a lot, however they are extraordinarily well balanced.
Helene Luckner
Und wie bewahren Sie Ihren Wein zu Hause auf? Wine storage @home downunder
Diese Schublade ist der Aufenthaltsort der Weine von Peter Mawson aus Canberra – sie beinhaltet einige ‘Schätze’ wie z.B. einen Yerring Station Pinot Noir aus dem Yarra Valley und einen Angulong Cabernet Sauvignon.
Die Tropfen aus den Häusern Elderton und Paringa oder der noch verpackte Arras Sparkling sind allesamt bereits auf Downunder Wines beurteilt worden, allein die Lagerung in einem Schrank erschreckt.
“No worries” beschwichtigt mich Peter aus der Hauptstadt Australiens, lange werden die Flaschen nicht hier aufbewahrt, für zügigen Genuss seie gesorgt.
Senden auch Sie uns ein Photo und wenn gewünscht ein paar Zeilen zu Ihrem ‘Weinkeller’.
Sie sehen ja selbst, es muss nicht immer ein altes, ganzes Kellergewölbe sein.
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Our series on ‘How to Store your Wine’ made our subscriber Peter from Canberra send us this photo, thanks Peter for that.
As you can see, his bottles reflect to a certain degree the tasting reports on downunderwines – we are very happy to see our readers drink what we have been recommending on the blog.
Michael Brecht
Der kleine Unterschied beim Weingeschenk bei Deutschen und Australiern
Weltweit ist eine Flasche Wein ein gern gesehenes Gastgeschenk. In Deutschland werden die guten Mitbringsel in den Weinkeller gelegt und, je nach Güte, erst nach ein paar Wochen oder gar Jahre später wieder hervorgeholt. Schliesslich hat sich der Gastgeber meist eine Weinkombination für den Abend zurecht gelegt und die passenden Weine kaltgestellt, dekantiert oder zumindest geöffnet.
Ganz anders in Australien: hier werden die mitgebrachten Flaschen in der Regel umgehend geöffnet und zum Dinner oder zum BBQ getrunken. Ganz nach dem Motto: was Du mir schenkst, das darfst und manchmal musst Du dann auch mit mir trinken.
Das führt im übrigen zu einer für den Weinvertrieb ganz wichtigen Konstellation in den Bottleshops hier Down Under. Ist ihr Weisswein nicht in einem der wenigen verfügbaren Kühlschränke gelagert, so wird ihr Weisser es schwer haben, hohe Verkaufszahlen in diesem Bottleshop aufzuweisen; über 90 Prozent aller Weissweine aus Bottleshops werden in den ersten zwei Stunden nach Kauf geöffnet. Da bleibt kaum noch Zeit für die Kühlung.
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This little excerpt is about the differences between German and Australian wine presents. While turning up at a dinner party here down under the guests usually bring a bottle or two, sometimes accompanied by a six-pack of a nice cool beer. These wine bottles get opened immediately, in fact more than 90 percent of all white wine bottles are opened within two hours after being sold in bottle shops in Australia.
German hosts are different: they usually store the wine away, for a better day or a quieter moment, in order to enjoy this drop on their own or at a different occasion. They have most likely purchased wines, that suit the menu, maybe have decantered them or at least cooled them if they are white wines.
We had to get used to this difference in behaviour over here in OZ, I leave it up to you whether you like to drink these drops pronto or whether you’d prefer the wine your host has chosen for you.
Michael Brecht










