Grape Variety
Das australische Känguruh zwischen Chile und Württemberg
Das Känguruh irgendwo zwischen Chile und Württemberg: so gesehen bei dem Besuch in einem großen bayerischen Gartencenter!
Die Vermarktung australischer Tropfen erfährt manchmal schon komische Züge hier in Deutschland, denn sowohl die Positionierung zwischen dem Merlot aus Chile und einem Trollinger aus Württemberg, als auch der Anlass: ‘Fang das Känguruh’ mit Hilfe einer Wurfscheibe, lässt mich schmunzeln.
Yellow Tail ist nun nicht gerade meine favorisierte Marke, verkaufen tut sie sich allerdings recht gut, so der Marktleiter auf Anfrage.
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Is this a joke, or does marketing of Australian wines in Germany need to rely on the constant reminder of kangaroos and games around them? I found this treasure of wine marketing in a local garden center in Bavaria in Germany. The bottle of Shiraz safely stored between a Merlot from Chile and a Trollinger from Germany’s own wine region Württemberg.
Michael Brecht
Sensationeller Shiraz aus dem Barossa Valley in Australien
Und hier kommt er, unser Downunder Wein des Monats, den wir in diesem Monat für Sie unter vielen Shiraz Weinen ausgesucht haben:
Typischer als der Kalleske Pirathon Barossa Valley Shiraz 2009 kann ein Rotwein aus dem Barossa Valley gar nicht sein – in der Nase nach Cassis, Blaubeere und Pflaume duftend und am Gaumen rund, fleischig und voll im Geschmack mit langem Abgang.
Es ist derzeit einer der besten Shiraz-Weine aus Australien, so urteilen die Experten in Deutschland, England und Frankreich. Michael Brecht von 52weine hat diesen Wein gar in das Programm des erfolgreichsten Shopping Clubs im deutschsprachigen Segment aufgenommen, hier findet der typische australische Rotwein derzeit reißenden Absatz.
‘Down Under at its best’ – so lautet unser Urteil zu diesem Wein. Doch die Anzahl der Flaschen, die in Europa verfügbar sind, ist stark begrenzt, von daher sollten Sie schnell zugreifen, der link zu unserem Vertriebspartner ist hier in diesem Online Weinshop.
Ihr Downunder Wines Team
Drei australische Shiraz Weine – straight – mit Cabernet und mit Grenache kombiniert
Mein jüngster Test brachte mich gestern Abend zu drei Rotweinen aus Downunder, und alle haben etwas mit Shiraz zu tun: einmal straight, einmal mit Cabernet Sauvignon und einmal mit Grenache. Drei Weine, drei Kombinationen, drei Regionen – eine herrliche Testgrundlage, und ich verspreche Ihnen schon an dieser Stelle: alle drei Weine haben ihren ganz typischen eigenen Charakter.
Der Heartland Shiraz aus dem Jahre 2006 stammt von der Limestone Coast, keine 30 Minuten südlich von Adelaide an der Küste gelegen. Er ist kreiert von niemand weniger als Ben Glaetzer. Seine tiefrote, dunkle Farbe, die Nase nach Schokolade, Pfeffer und etwas Tabak und die reifen Pflaumen, Waldbeeren und Gewürze im Gaumen machen diesen Heartland zu einem typischen Australier, einem Shiraz eben. Dieser Wein ist ideal zu Fleisch, insbesondere zu Gegrilltem und kann noch weitere 5 Jahre gelagert werden.
Der Katherine Hills Rotwein, ebenfalls aus 2006, ist ein Shiraz Cabernet aus South Australia – also eine Kombination der vielleicht bekanntesten beiden Rebsorten Australiens. Aus dem McLaren Vale von Beresford Wines als Einstiegswein geschaffen, macht der Rotwein in diesem Test eine gute Figur, wenn ihm auch der wirkliche Tiefgang fehlt. Seine weichen Beerennoten und der Holzton, bedingt durch eine kurze Lagerung in Eichenfässern lässt den Katherine Hills als einen sehr typischen Vertreter Australiens darstehen.
Komplettieren tut dieses Bild der Glaetzer Wallace Shiraz aus dem Barossa Valley, aus dem Jahr 2004 und somit bereits zwei Jahre länger in der Flasche, als die beiden anderen Roten. Dieser Wein stammt direkt aus dem Weingut Ben Glaetzers und wurde von seinem Bruder Robin kreiert, der Name Wallace ist der Mädchenname dessen Frau. Der reife und volle Shiraz dominiert und gibt die Fülle, die dieser Wein zu bieten hat. Vom Grenache stammen die Kirscharomen und die erdigen Grundtöne des Weines. Vierzehn Monate hat dieser Wein in französischen und amerikanischen Eichenfässern verbracht, Glaetzer hat ihm eine feine Eleganz mit auf den Weg gegeben. Er ist ein toller Wein für den heutigen Genuss, doch wer es aushält, der legt diesen Tropfen für ein paar Jahre in den Keller, denn dann wird er optimal für den Abend am Kaminfeuer sein.
Tja, und welchen dieser drei Roten empfinden wir für den heutigen Genuss als den Besten? Das ist schwer zu sagen, denn zu eigen sind die diversen Rebsortenkombinationen.
Wir entscheiden uns letztlich für den Glaetzer Wallace Shiraz Grenache, er ist der ausgewogenste und gleichzeitig interessanteste Vertreter der drei Weine. Es ist dieser typisch australische Geschmack nach Waldbeeren und Schokolade sowie diese wunderbare Länge und bei diesem Wallace halt auch seine zwei Jahre, die der Wein bereits länger in der Flasche verbracht hat. Der Wallace ist die paar Euro Investment pro Flasche wert, für uns ist das keine Frage.
Alle drei Weine aus South Australia sind erhältlich in Europa bei Vivinum, als Einzelflaschen oder in der Mixed Bag.
Bezugsquelle:
Heartland Shiraz, 14,16 € pro Flasche
Glaetzer Wallace Shiraz, 19,90 € pro Flasche
Katherine Hills 2006 Shiraz Cabernet, 8,94 € pro Flasche
History meets Foster’s Beer in Italy
Spending a few days in Italy with my family allows some pretty amazing insights into a culture of thousands of years these romans, venetiens, tuscans and the like lived together. I adore Tuscany even with the many Germans and English around, it is a place where you can relax nevertheless.
And I came across the famous Australian beer, right in the middle of Siena, looking at the dome and enjoying a place in the shade. 36° centigrade in the shade, clearly a bit too hot for a red wine as a sun-downer, I took the beer instead and the reds had to wait for dinner.
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Ein paar Tage in Italien entspannen, das Ganze trotz der vielen deutschen und englischen Touristen, bei 36° Celsius, Kultur pur, Abends dann erst der klärende Schluck eines herrlich kühlen Foster’s Bieres bevor dann die schweren Brunello‘s oder Chianti Classico Weine an der Reihe waren.
Was hat das mit australischen Weinen zu tun? Nun, ich denke, dass wir dringend einmal die schweren italienischen Rotweine mit den Top-Australiern vergleichen sollten, die Alkohollevel sind nur einer der vielen Gemeinsamkeiten, ich habe großartige italienische Weine getrunken und viel an die australischen Roten gedacht.
Mehr davon in ein paar Tagen.
Bis dahin,
Michael Brecht
Die Decanter Wine Awards küren Neuseelands Sauvignon Blancs zu den Besten Weinen weltweit
Das kleine Neuseeland hat durch einen eindrucksvolle Medaillen-Ausbeute mit 121 Auszeichnungen für seine Sauvignon-Blanc-Weine seine Position als einer der weltbesten Weinproduzenten für Sauvignon Blanc bei den diesjährigen Decanter World Wine Awards, bei dem 12.252 Weine nominiert wurden, untermauert.
Die DWWA-Ergebnisse, die auf der London International Wine Fair bekannt gegeben wurden, zeigten, dass 77% aller Sauvignon-Blanc-Weine, die von Neuseelands hervorragenden Weingütern eingereicht wurden, mit einem erfolgreichen Ergebnis davon kamen.
Nach einem turbulenten Jahr repräsentieren diese Ergebnisse eine wirklich gelungene Bestätigung für die neuseeländische Weinindustrie, nachdem Erdbeben und Tornados schwere Verwüstungen in einigen Gebieten nahe der besten Weingüter des Landes anrichteten. Doch Neuseeland schnitt nicht nur in der Sauvignon-Blanc-Kategorie gut ab, sondern gewann ebenfalls in anderen Kategorien weitere 260 Auszeichnungen, wobei 82% aller von Neuseeland eingereichten Weine Anerkennung erhielten. Die Pinot Noirs hatten es den Juroren besonders angetan.
Und wie schnitten die weiteren Gebiete in Euopa ab? Traditionelle französische Anbaugebiete für Sauvignon Blanc beeindruckten weiterhin mit Weinen aus Pouilly-Fumé und Sancerre, die hohes Lob von der Jury erhielten. Österreich, Italien und Slovenien gewannen ebenfalls Medaillen für ihre Sauvignon-Blanc-Weine.
Zu den anderen Ländern der Neuen Welt, die für ihre Sauvignon Blancs in dieser hart umkämpften Kategorie dieser äußerst beliebten Traube Auszeichnungen erhielten, gehören Australien, Südafrika und Chile.
Steven Spurrier, der Vorsitzende des Decanters-Wettbewerb glaubt, dass die hohe Anzahl der Nominierungen dem Ansehen und dem Ruf der Auszeichnungen zu verdanken ist, wozu er verlautete: “Wir sind von der Anzahl der diesjährigen Einreichungen für den Wettbewerb schwer beeindruckt. Das ist ein klarer Beweis dafür, wie der Ruf von Decanters weltweit respektiert und anerkannt wird und welche Bedeutung diesen Auszeichnungen zuteil wird. Wir erweitern weiterhin unsere Beziehungen mit Weinliebhabern, -produzenten und -händlern aus der ganzen Welt.”
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The Decanter World Wine Awards were announced on Tuesday 17th of May at the Decanter stand (K-10) at the London International Wine Fair.
New Zealand Sauvignon Blancs, that received a major trophy this year were:
Vavasour, Sauvignon Blanc, Awatere Valley, Marlborough 2010 (Regional Trophy: above 10 £)
Waimea Estates, Sauvignon Blanc, Nelson 2010 (Regional Trophy under 10 £)
d’Arenberg’s Claire Scott im Interview bei Downunder Wines
Wir haben uns auf der Prowein mit Claire Scott unterhalten, sie ist Europa’s Marketing Verantwortliche für d’Arenberg aus dem McLaren Vale – lebt in London und erklärt uns auf ihre sehr sympatische Weise die Besonderheiten des australischen Winzers in vierter Generation.
Der Lieblingswein von Claire ist der Hermit Crab, eine Cuvée aus Viognier und Marsanne, sicherlich dem deutschen Weintrinker nicht zu geläufig, aber auch aus unserer Sicht ein großartiger Tropfen.
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We spoke to Claire Scott from d’Arenberg – the fourth generation family winemaker from McLaren Vale in South Australia. Thank you Claire for your precious time at the Prowein event in Düsseldorf.
Michael Brecht
Magnum oder Pikkolo – australischer Wein in deutschen Weinregalen
Auf die Größe kommt es an – so die weltweit einheitliche Meinung, wenn es um Weinflaschen geht. Ich selbst liebe beispielsweise Magnum Flaschen. Nicht nur, dass man die Haltbarkeitsdauer eines Weines, zumeist sind es ja Rotweine in den Magnums, beinahe verdoppelt.
Nein, ich finde, dass Magnums auch immer etwas Besonderes haben. Als Gastgeschenk immer willkommen, für Gäste im eigenen Hause eine besondere Aufmerksamkeit – ich habe noch niemals schlechte Erfahrungen mit einer roten Magnumflasche gemacht.
Doch wie ist es mit den kleinen Flaschen gestellt: 0,375l oder gar die 0,25l Flaschen sind international auf dem Vormarsch. Während meine Großmutter früher, als sie noch lebte, des Abends gern den Pikkolo hervorholte, wohl gemerkt, an den besonderen Tagen, so erleben wir heute einen Boom der kleinen Flaschen.
In der Gastronomie schon immer gern gesehen, in Hotels in Minibars und nun auch in den Weinhandlungen für die zunehmend singulären Haushalte: die Kleinen sind fast schon Kult.
Doch was die Qualität der Weine angeht, da bin ich nicht immer überzeugt. Unser Foto zeigt einen Cabernet Sauvignon Shiraz in der praktischen 0,25l Flasche. Das Preisschild habe ich bewusst nicht abgebildet: der Preis in einem deutschen Supermarkt war herabgesetzt von 5 € auf 79 Cent – die 2. Flasche, welche ich probierte, offenbarte dann geschmacklich Entsprechendes…
Dennoch glaube ich an das Wachstum dieser kleinen Flaschen, wir werden von den guten Tropfen in dieser Größenordnung weiter berichten, um Ihnen eine gewisse Guideline für den entsprechenden Genuss zu geben.
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Does size matter? At least when it comes to wine bottles in any case: Magnums or even larger bottles really catch the eye of the holder. Although we currently experience a renaissance of small wine bottles of 0.375l and 0.25l sizes in Europe. Australian wine in smaller bottles, let us have a closer look in the coming weeks, how this works here in Germany.
Ihr Michael Brecht
Foster’s Bier und Yellow Tail Shiraz – OMG
OMG – das ist für englisch-sprachige Kinder das Synonym für echte Erstauntheit, Erschrecken, ja Panik macht sich bei diesem Ausdruck meist in den Gesichtern breit. OMG – das steht für ‘Oh my God’ – und OMG war auch mein erster Ein- und Ausdruck, als ich bei wirklich guten Freunden diese Kombination unter dem Schreibtisch gelagert fand:
Foster’s Bier, im dunkelblauen Kasten, und das Gelb der Yellow Tail Weine, hier ein Shiraz, den Jahrgang habe ich bewußt vergessen. Ein schönes Beispiel für unsere Serie: ‘how do we store our wine‘. Diese Kombination steht Down Under quasi unter Strafe, das meine ich jetzt, ohne arrogant klingen zu wollen, ehrlich.
Ich kenne wirklich keinen einzigen Aussie, der diese beiden Getränke auf einmal in seinem Hause beherbergt. Von Trinken kann da erst recht keine Rede sein, nun gut: hier in Deutschland ist es halt passiert.
Das Foto durfte ich nur machen mit dem klaren Versprechen, dass ich niemals den Namen dieser Freunde bekanntgeben würde. Versprochen ist versprochen. So be it.
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Well, how should I explain this disaster shot, taken in the kitchen of good friends of ours here in Germany. To tell you the truth: I have never ever in six years in Australia come across the combination of Foster’s beer and Yellowtail Shiraz in a private household Downunder.
I promised not to give out names while taking the shot, here we are, great friends of mine in desperate need of a real Australian drop of alcohol. I gave them a few bottles of South Australian reds, this might stimulate their taste buds, hopefully.
Michael Brecht









