Western Australia
Western Australian Galafrey Wines unwrapped
Dank Australia Post, DHL, UPS, Fedex oder Hermes erhalten wir in Deutschland wöchentlich ‘Nachschub’ aus dem fernen Australien.
So geschehen am vergangenen Freitag, als eine Lieferung von Testweinen der Galafrey Wines von Mount Barker in Western Australia eintraf. Auch hier gilt wieder: erst müssen die Weine für ein paar Tage zur ‘Beruhigung’ in den Weinkeller, erst dann werden sie zwecks Test geöffnet.
Dieser Job ist ein wirklich harter – auch wenn mich meine Bekannten in dieser Hinsicht nicht richtig verstehen wollen …
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This Video shows the unwrapping of six bottles of wine from Western Australian producer Galafrey Wines.
Galafrey is situated at Mount Barker, right on the southern coastline of Western Australia. Cabernet Sauvignon and Chardonnay are the standouts, though I am looking forward to taste the 2004 Shiraz as well.
Thanks Kim for sending us these samples, they will get their deserved rest for a few days before being tasted.
It is a tough job to keep up with all these wines, let me tell you!
Michael Brecht
There’s nothing like Australia – neue australische Tourismus Kampagne: machen Sie mit
Eine neue Kampagne des australischen Tourism Boards wurde heute unter dem Slogan ‘There’s nothing like Australia’ vorgestellt. Die ca. €2,6m teure Kampagne fordert alle Australier auf, sich mit eigenem Bild an der Erstellung zu beteiligen und einen Kommentar abzugeben, weshalb Australien so einzigartig ist.
Ab Mitte April steht hierfür eine eigene website zur Verfügung, auf welcher sich Australier einloggen können, um die Fotos der schönsten Ferienplätze hochzuladen. Ganz getreu dem Web 2.0 Anspruch werden also alle Einwohner zum Mitmachen aufgefordert.
Aus meiner Sicht ist das keine schlechte Idee, hatte doch die Vorgänger Kampagne mit dem polarisierenden Slogan “Where the Bloody Hell Are You?” ein reichlich unterschiedliches Echo, vor allem in Australien selbst.
Während die Engländer, die jährlich einen grossen Teil der Besucher Down Unders stellen, diesen etwas rüden Slogan grossartig fanden (so die Auswertungen der Kampagne durch das Australian Tourism Board), konnten sich die Australier selbst kaum für das “bloody hell” erwärmen, Kirchorganisationen liefen Sturm, in meinem Bekanntenkreis fand der Spruch keinen großen Zuspruch.
Und doch war der alte Slogan im Grunde genommen genau das, was sich eine Agentur immer wünscht, denn auch bad news is good news – der Zweck heiligte die Mittel.
Nun kommt also der Spruch ‘There’s nothing like Australia’ – grds. stimmt die Aussage zunächst einmal, denn es gibt tatsächlich nichts Vergleichbares. In den gängigen Foren und Befragungen sind die Meinungen geteilt. Eine Umfrage des Sydney Morning Herald beispielsweise steht nach ca. 3.000 Befragungen bei ca. 50:50, d.h. Befürworter und Kritiker des neuen Slogans halten sich die Waage. Besonders schön finde ich einen Kommentar eines Users der fragt: “What the bloody hell happened?”
Ich bin gespannt, welche Einsendungen wir ab dem 15. April bewundern dürfen und werde selbst mit dem ein oder anderen Shot mein Glück versuchen. Hoffentlich kann man die Fotos auch ausserhalb Australiens hochladen, als expat Aussie …
Wir werden weiter berichten.
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Yesterday, the Australian Federal Government gave news about the start of a promotion – from mid April onwards, Australians are invited to upload photos of their favourite holiday spots accompanied by a short explanation of why they think ‘There’s nothing like Australia’. This is the new slogan that underscores the new $4m campaign.
In a statement on a dedicated website Tourism Australia tells us that they expect uploads of as many as 15,000 photos daily. Tourism Australia will use all those entries to create a new interactive map of Australia, made up of all the things Australians think are special about their country. It will be searchable by experience type, location, and by 1,000 keywords.
Tourism Australia will then choose a number of the best entries from Australians to be used in online and print advertising globally.
Entrants will also be eligible to win prizes. Following the close of the promotion on 12 May, a winner will be chosen from each state and territory to win an Australian holiday valued at $5,000. An overall winner will then be selected to win the ultimate Australian holiday valued at $25,000.
But Tourism Australia acknowledged there was only so much control they are prepared to secede to social media. Strict procedures will be put in place to moderate the type of content that goes up on the website www.australia.com and the promotional website nothinglikeaustralia.com. Each image and accompanying text will be vetted three times and the copyright will reside with Tourism Australia which reserves the right to take it down as and when it sees fit.
Good on you guys, we are looking forward to seeing the results and will participate ourselves.
Michael Brecht
Earth Hour – Millionen machen mit und in Deutschland merkt’s keiner
Nun sind wir im Januar nach Deutschland gezogen und haben nach einem strengen Winter seit ein paar Tagen Frühling. Heute Nacht wird die Uhr umgestellt, d.h. wir robben uns wieder näher an die Zeit in Sydney heran.
Doch was uns komplett schockt ist, dass hier in Deutschland das Thema ‘Earth Hour’ überhaupt nicht stattfindet. Keine der Medien berichten über dieses Ereignis – in Australien begleitet beispielsweise der Sydney Morning Herald die Earth Hour in täglichen Berichten. ‘We’re not afraid of the dark’ ist ein grossartiges Zeugnis für diese Aktion.
Für unseren deutschen Leser: alljährlich werden für eine Stunde fast weltweit die Lichter ausgeschaltet, Familien nutzen diese Zeit für Geschichten und Spiele, in Sydney wird die Harbour Bridge dunkel geschaltet, in fast allen Städten schalten die Bürohäuser ihre Lichter aus und es ist eine fantastische Atmosphäre.
Die Schulen und deren Kinder unterstützen die Aktion im Unterricht und ich kenne keinen einzigen Menschen, der diese Aktion nicht grossartig findet.
Im letzten Jahr schrieb ich zu diesem Thema in Englisch über die potentiellen Kritiker eines solchen globalen Events:
‘While many of its critics point out, that switching your lights off for one hour does not really contribute to the well-being of our planet, many of our friends use this event to make us and particularly our children aware of what we mean by wanting to create a more sustainable future.
Und dazu stehe ich noch heute: Earth Hour es ist eine einzigartige Chance den nachfolgenden Generationen zu zeigen, wie wichtig es uns allen mit dem Umweltschutz ist – kein Land dieser Erde wird sich dem verschliessen können und auch in Deutschland wird man eines Tages aufwecken.
Und dann kaufen Sie nicht nur in Berlin bei Weine bei Ladenzeile ein und finden dort ebenso Gourmet Produkte. Viel Spaß dabei.
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Hundreds of millions of people around the planet switched off their lights for Earth Hour. In Australia and beyond. Germany does hardly participate and we are shocked. We cannot find this subject in any of the German media – while the Sydney Morning Herald is full of it.
Good on you mates Down Under – you are one step ahead of good old Europe – again.
Michael Brecht
‘Mit dem Luft wird besser’ – Eindrücke von der Prowein Fachmesse aus Düsseldorf
Nein, der frisch gebackene Frühling zeigt sich hier in meiner alten Heimatstadt nicht von seiner besten Seite. Bei strömendem Regen betrete ich die Messehallen direkt am Rhein gelegen, keine 200 Meter entfernt von der Esprit Arena, in welcher gestern abend der Riese Klitschko seinen Gegner in Runde 9 auf die Bretter schickte.
Ganz so unfreundlich werde ich hier nicht empfangen, auch wenn an diesem Sonntag morgen die Schlangen zur weltgrößten Fachhandelsmesse für Wein am Eingang recht lang sind. Die Prowein ist in diesem Jahr größer als je zuvor, mehr Aussteller und, wie sich im Laufe dieses Tages zeigt, auch mehr Besucher als je zuvor.
Vom Fach sollten sie schon sein, die Menschen, die sich zum Weintesten hier eingefunden haben. Nun, zumindest am Sonntag, so wird mir von vielen Kollegen berichtet, finden wir hier auch den geneigten Hobby-alkoholiker, vom Fach wie gesagt.
In den Hallen 3-7 erwarten uns die Winzer aus aller Herren Länder, Halle 3 die Italiener (und Mazedonen, Griechen, Türken und Kroaten), Halle 4 mehrheitlich deutsche Winzer, in der Halle 5 die Franzosen und in Halle 6, na endlich, die Winzer aus Übersee inklusive der groß angekündigten ‘New World Initiative: Down2Earth‘ und natürlich unserer Australier.
Ich bin begeistert ob der Vielfalt an sprachlichen Versionen an diesem Tag, uns einigt ja alle die Liebe zum Stöffchen: die Italiener gestikulieren meist heftig bei ihren Vertriebsbemühungen, grundsätzlich in ihrer Landessprache, die Spanier hingegen (auch in Halle 6 zu finden) sind eher ruhig und haben meist zur Unterstützung eine iberische Schönheit an ihrer Seite am Stand.
Und Wein ist ja nun kein einfaches Thema, in der Übersetzung in die deutsche Sprache kommt da manch’ interessante Variante zustande: ‘mit dem Luft wird besser’ – so eine langbeinige junge Dame aus dem Osten Europas zu einem der hingebungsvoll an der Theke lehnenden Verkoster – ein Traum von einem Satz in der reichhaltigen Weinsprache, der Tester hat’s verstanden.
Nachfolgend finden Sie die Standnummern der wesentlichen australischen Anbieter, die ich mir heute angesehen habe.
Natürlich sind in Düsseldorf die ganz großen Häuser aus Down Under auch dabei, wie Hardy’s oder die Weine aus der Fosters Gruppe, aber wenn schon Wein aus Australien, dann soll es halt schon etwas Besonderes sein, und nicht die vielfach auf diesem Blog beschriebene Einheitsplörre, die sich in deutschen Supermärkten wiederfindet.
Adelaide Hills Peter Lehmann Wines 6L50 und Two Hand Wines 6M56
Clare Valley Polish Hill 6M58
Margaret River Clairaut Wines 6L50 und Stella Bella Wines 6L50
McLaren Vale Chapel Hill Wines 6L50 und D’Arenberg 6F30
Riverina Dominic Wines Australia 6L52
Upper Hunter Valley und Gundagai Yarraman Estate 6L50
Yarra Valley De Bortoli Wines 6P51
Mehr zu diversen Verkostungen und von weiteren Interviews lesen Sie in den kommenden Tagen.
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Prowein, this world’s largest wine fair for the global wine industry started successfully in Düsseldorf today.
It markets itself as the fair having a ‘focus on practical aspects – an abundance of tasting opportunities and a wealth of concise information’ for the visitor. Usually for the wine trade visitor only, I discover a good number of local wine enthusiasts within a lively atmosphere – the alcohol level rises minute by minute although spitting casks help to get rid of most of the liquid. A typical rainy afternoon in Germany.
I enjoy the discussions with the Australian wine makers and their European distributors, more on some of my experiences in the next days.
Michael Brecht
Wir schreiben 2010 – das Jahr des australischen Chardonnays
In jedem Jahr gibt es aus australischer Sicht eine Traube, die besondere Aufmerksamkeit bei den lokalen und internationalen Weinshows erfährt. So jüngst geschehen bei der Macquarie Group Sydney Royal Show, die gerade in Sydney zu Ende gegangen ist.
Hier war die absolute Top-Traube die Chardonnay Traube. Ja Sie haben richtig gelesen, Chardonnay. Jenes Gewächs, dass vor wenigen Jahren noch einzig für die alkoholreichen, opulenten Weine aus den heissen Gegenden wie etwa dem Margaret River bekannt war, wurde jüngst bei der Sydney Royal als Top-Traube geehrt.
Woran liegt es denn tatsächlich? Die australischen Winzer haben es verstanden, sowohl in den heissen, als auch in den ‘cool climate’ Gegenden Chardonnay Trauben anzubauen, die in ihrer Vielfalt den Weintester von heute begeistern können.
Egal aus welcher Region: ob Tasmanien, Viktoria, South Australia, Western Australia oder NSW, jede Region Australiens bringt heute interessante Chardonnays hervor. Und so erstaunt es nicht, dass bei der Royal in Sydney sowohl kleinere, als auch grössere Winzer mit Chardonnays Top-Ergebnisse erzielten. Mit insgesamt 122 Goldmedaillen verteilt auf 77 verschiedene Winzer ist die Breite an Qualität in Down Under durchaus beachtlich.
Auch die englische Weinkritikerin Jancis Robinson schrieb vor wenigen Tagen in einem Beitrag “Hooray for Australian Chardonnay”! Sie testete 50 Chardonnays auf der Londoner ‘Wine Australia World Class’ – 40 dieser Chardonnays stammten aus Australien, 10 waren nicht aus Down Under.
Sie vergab die vier Top-Plätze an australische Chardonnays mit dem Kommentar: ‘a fascinating experience’. Wer Jancis Robinson kennt, der weiss sehr wohl, dass das ein echtes Lob bedeutet. Die vier Chardonnays kamen aus allen Teilen Australiens: der Mornington Peninsula, dem Margaret River und South Australia.
Der australische Chardonnay hat als Wein tatsächlich eine unglaubliche Entwicklung hinter sich. Zu seinem besten, so unsere englische Kollegin, denn die traditionellen australischen Marken seien in einer besseren Qualität erhältlich, als je zuvor.
Da können wir uns nur anschliessen.
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Looking at the results of the Macquarie Group Sydney Royal Wine Show there is a standout wine grape making the news: Australian chardonnay. The stand-out variety was the 2008 Chardonnay from around the country – Tasmania, Victoria, South Australia, Western Australia or NSW – every region in the southern states really performed well.
Australian Chardonnay’s top form at Sydney was also confirmed by noted wine writer, Jancis Robinson MW , in a recent article she wrote titled “Hooray for Australian Chardonnay”. Jancis participated in a blind tasting of 50 Chardonnays – 40 Australian, 10 non-Australian, at Wine Australia’s World Class trade day in London in February. In what she described as “a fascinating exercise”, her top four honours overall went to Australian wines, including one from Margaret River and another from Mornington Peninsula and South Australia.
Michael Brecht
How to beat the Kiwi Sav Blancs – get the acidity right – weniger Säure macht Australiens Sav Blanc so richtig gut
I am a big fan of small family run vineyards, where the hard work of family members is alomst tasted in the bottled wines itself. One of these wineries is Galafrey Wines, which remains the oldest family owned winery in Mount Barker in Western Australia.
The Vineyard is over 32 years old, the grapes are dry grown, giving intensity of fruit and lots of body to the wines.
One of my favourite wines from Galafrey is their 2009 Sauvignon Blanc, a variety working hard to compete with the Kiwis Sav Blancs out there. I tried a bottle the other night – pale straw and green in appearance, the 2009 version is rich and fragrant on the nose with asparagus, guava, and freshly cut grass characters emanating.
The palate is medium bodied with a concentrated density of fruit, balanced by clean fresh mineral acidity. I particularly like the passion fruit, lychee and herbaceous notes, its finishing is fresh and crisp. And most importantly the acidity levels of this Sav Blanc are in line with my taste butts – not too much acidic taste as so often realised with the New Zealand Sav Blancs.
Well done Galafrey Wines – you clearly deserve a mentioning in WINESTATE’s 2009 Australia’s best Sauvignon Blancs this year.
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Ich bin ein grosser Fan der kleinen, familien-geführten Wineries hier Down Under – man schmeckt die harte Arbeit der Familienwinzer quasi noch mit den Weinen. Galafrey Wines ist eine solche erstklassige Winery in der Mount Barker Region in Western Australia – einer cool climate Region in der ansonsten sehr heissen Region im Westen Australiens.
Der Sauvignon Blanc 2009 Jahrgang der Galafrey Wines ist jüngst zu einem der Top Sauvignon Blancs des Landes gekürt worden – ein grosser Erfolg für eine weniger bekannte Region Down Under.
Meinen Glückwunsch an das Galafrey Team – ich selbst probierte den 2009 Sav Blanc und war begeistert.
Ihr Michael Brecht
Aged Pinot Noir – does this work?
Am vergangenen Sonntag habe ich in dem Tiefen meines Weinkellers zwei Kisten Wignalls Pinot Noir 2005 entdeckt. Ein wenig erschrocken ob dieses Fundes, habe ich mich sofort gefragt: Pinot Noir, der ein paar Jahre gelagert wurde, ja geht denn das überhaupt?
Da half es also alles nichts: wir mussten umgehend ein paar Flaschen öffnen. Meine erste Sorge des ‘Korkens’ war schnell aus dem Weg geräumt: Wignalls nutzt wie fast alle fortschrittlichen Wineries in Australien den Schraubverschluss, ohne Korken keinen verkorkten Wein. Too easy!
Wignalls ist ein kleiner familiengeführter Betrieb in der Albany Region, also an der Südküste von Western Australia gelegen. Das dortige Klima ist recht einzigartig, denn die dortigen Tage sind für WA recht kühl und die Nächte maritim warm. Und als Pionier der Pinot Noirs in WA gab es schon Anfang der 90er Jahre Pinots von Wignalls.
Mein 2005er hat die letzten Jahre gut überstanden, seine Nase verspricht dunkle Waldfrüchte, sein weicher und voller Abgang ist geradezu typisch für die Pinot Noirs aus WA, schliesslich gibt es dort nicht gar so viele Winzer, die diese Rebsorte anbauen.
‘Kurzfristiges Kellern wird den geneigten Investor sehr zufriedenstellen’ steht auf dem Label, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
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I bought two cases of Wignalls Pinot Noir a few years ago and kind of forgot about them in my wine cellar. When I discovered them last Sunday, an instant question popped up in my head: aged Pinot Noir – does this work?
It certainly does, the 2005 Wignalls Pinot Noir is still a standout of this variety coming from WA. The unique micro climate of the vineyard, the 2005 year being outstanding and the fermentation techniques of this winemaker, who is the pioneer for Pinot Noirs in Western Australia – it all adds up and makes this wine a great sample.
Michael Brecht
Australia’s strategy for the German Prowein Wine and Spirits Trade Fair 2010
A few weeks ago, five countries considered as ‘New World’ wine producers joined forces to form the New World Wine Alliance: Argentina, Chile, South Africa, California and our Kiwi friends from across the Tasman announced to book an own exhibition hall at next year’s Prowein in Düsseldorf. The German wine media had a critical look at this cooperation, but one major question was left unanswered:
What is Australia’s strategy for the coming year(s) and why aren’t they part of the New World Wine Alliance?
We have been trying to dig deeper here Down Under, especially as the bureau of AWBC in London didn’t provide any more insight into this subject. So far!
Last weekend, we finally received an indication about what Australia will do next year in the capital of the Rheinland: Wine Australia announced in its newsletter that Prowein 2010 ‘will see a return to a coordinated Wine Australia stand’.
The approach will see Australian wineries appear in a ‘country-specific commitment that will highlight both mainstream and fine wine opportunities for the European market’. The plan is that next year’s presence at Prowein will feature amongst others regions from the Barossa, McLaren Vale or the Hunter as well as new varieties and blends to emphasise on ‘value and interest’.
Back to basics is our interpretation of this move – let us highlight Australian wine regions, their particular differences and strengths. Based on this move – we really understand why Australia didn’t participate in the New World Alliance – there is an Australia Alliance on the way to Düsseldorf with enough variety, strength and sparkle to bring across.
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Vor wenigen Wochen wurde mit recht grossem Presse-Echo eine enge Kooperation von fünf weinerzeugenden Ländern der so genannten Neuen Welt angekündigt wird, die New World Wine Alliance. Die deutschen Weinmedien fragten zu jener Zeit, welchen Standpunkt denn Australien zu dieser Neugründung einnehme, die Antwort ist nun klar: Australien wird mit einer eher traditionellen Kampagne und einer Konzentration auf die regionalen Unterschiede der hiesigen Winzer in Düsseldorf an den Start gehen.
Aus unserer Sicht eine gute Wahl, denn Australien’s Weingegenden sind so unterschiedlich und einzigartig, da wäre es schwer, diese Vielfalt im Konzert mit anderen Neue Welt Produzenten herüberzubringen.
Go Australia – Ihr Michael Brecht











