2006

Drei australische Shiraz Weine – straight – mit Cabernet und mit Grenache kombiniert

Mein jüngster Test brachte mich gestern Abend zu drei Rotweinen aus Downunder, und alle haben etwas mit Shiraz zu tun: einmal straight, einmal mit Cabernet Sauvignon und einmal mit Grenache. Drei Weine, drei Kombinationen, drei Regionen – eine herrliche Testgrundlage, und ich verspreche Ihnen schon an dieser Stelle: alle drei Weine haben ihren ganz typischen eigenen Charakter.

Drei Rotweine aus South Australia im Test

Drei Rotweine aus South Australia im Test

Der Heartland Shiraz aus dem Jahre 2006 stammt von der Limestone Coast, keine 30 Minuten südlich von Adelaide an der Küste gelegen. Er ist kreiert von niemand weniger als Ben Glaetzer. Seine tiefrote, dunkle Farbe, die Nase nach Schokolade, Pfeffer und etwas Tabak und die reifen Pflaumen, Waldbeeren und Gewürze im Gaumen machen diesen Heartland zu einem typischen Australier, einem Shiraz eben. Dieser Wein ist ideal zu Fleisch, insbesondere zu Gegrilltem und kann noch weitere 5 Jahre gelagert werden.

Der Katherine Hills Rotwein, ebenfalls aus 2006, ist ein Shiraz Cabernet aus South Australia – also eine Kombination der vielleicht bekanntesten beiden Rebsorten Australiens. Aus dem McLaren Vale von Beresford Wines als Einstiegswein geschaffen, macht der Rotwein in diesem Test eine gute Figur, wenn ihm auch der wirkliche Tiefgang fehlt. Seine weichen Beerennoten und der Holzton, bedingt durch eine kurze Lagerung in Eichenfässern lässt den Katherine Hills als einen sehr typischen Vertreter Australiens darstehen.

Komplettieren tut dieses Bild der Glaetzer Wallace Shiraz aus dem Barossa Valley, aus dem Jahr 2004 und somit bereits zwei Jahre länger in der Flasche, als die beiden anderen Roten. Dieser Wein stammt direkt aus dem Weingut Ben Glaetzers und wurde von seinem Bruder Robin kreiert, der Name Wallace ist der Mädchenname dessen Frau. Der reife und volle Shiraz dominiert und gibt die Fülle, die dieser Wein zu bieten hat. Vom Grenache stammen die Kirscharomen und die erdigen Grundtöne des Weines. Vierzehn Monate hat dieser Wein in französischen und amerikanischen Eichenfässern verbracht, Glaetzer hat ihm eine feine Eleganz mit auf den Weg gegeben. Er ist ein toller Wein für den heutigen Genuss, doch wer es aushält, der legt diesen Tropfen für ein paar Jahre in den Keller, denn dann wird er optimal für den Abend am Kaminfeuer sein.

Tja, und welchen dieser drei Roten empfinden wir für den heutigen Genuss als den Besten? Das ist schwer zu sagen, denn zu eigen sind die diversen Rebsortenkombinationen.

Wir entscheiden uns letztlich für den Glaetzer Wallace Shiraz Grenache, er ist der ausgewogenste und gleichzeitig interessanteste Vertreter der drei Weine. Es ist dieser typisch australische Geschmack nach Waldbeeren und Schokolade sowie diese wunderbare Länge und bei diesem Wallace halt auch seine zwei Jahre, die der Wein bereits länger in der Flasche verbracht hat. Der Wallace ist die paar Euro Investment pro Flasche wert, für uns ist das keine Frage.

Alle drei Weine aus South Australia sind erhältlich in Europa bei Vivinum, als Einzelflaschen oder in der Mixed Bag.

Bezugsquelle:

Heartland Shiraz, 14,16 € pro Flasche

Glaetzer Wallace Shiraz, 19,90 € pro Flasche

Katherine Hills 2006 Shiraz Cabernet, 8,94 € pro Flasche


Toller Pinot Noir aus den Adelaide Hills

Feral Fox

Feral Fox

Die wilden Füchse aus den Bergen um Adelaide sind Namensgeber des Pinot Noirs von d’Arenberg, jenem Familienwinzer aus McLaren Vale, der direkt oberhalb in den Adelaide Hills seine cool climate Reben gesetzt hat. In meinem Testbericht des 2006er Jahrgangs des Feral Fox Pinot Noir schrieb ich bereits:

“Die d’Arenbergs bauen seit dem Jahr 1912 im McLaren Vale Weintrauben an und gelten als einer der besten Produzenten des australischen Shiraz. Doch auch außerhalb ihres Tales versteht es die Osborn Familie, die richtigen Trauben zu finden und dann in der hauseigenen Abfüllung in die Flasche zu bekommen. In den Bergen vor Adelaide finden wir ein erstklassiges kühleres Klima für Pinots, und hier reifen die Trauben für d’Arenbergs Pinot Noir.”

Gestern nun probierte ich den 2007er Jahrgang und auch wenn dieses ein Pinot mit ein paar Jahren in der Flasche ist, so treffe ich auch hier wieder auf einen Pinot mit viel Finesse und schöner Frische.

Ein fruchtiger Vertreter eines Pinot Noir ist der Feral Fox, das Aroma von Waldbeeren und Himbeeren strömt unvergleichlich aus meinem Glas. Die wohlausgeprägte Säure und ein runder, voller Abgang begeistern mich erneut. Trotz seiner 14,5% Alkoholgehalt ist dieser Pinot nicht überalkoholisiert. Der geneigte Leser weiß ja schon, dass ich grundsätzlich kein Freund allzu alkoholreicher Burgunder bin.

d'Arenberg Pinot Noir

d'Arenberg Pinot Noir

Ich denke, das wir diesen Pinot Noir in unsere australischen Weine im Rahmen des Downunder Wine Dozens aufnehmen werden, denn er erfüllt die hohen Qualitätsstandards, die wir uns für deren Selektion gesetzt haben, voll und ganz.
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I tasted the 2007 Pinot Noir from d’Arenberg last night, the Feral Fox originates from Adelaide Hills cool climate wine region. After my report on the 2006 version I knew what to expect and wasn’t disappointed. These guys know to grow, handle and produce a Pinot Noir as much as they are experts in Shiraz and Grenache from McLaren Vale.

Michael Brecht


Shiraz Viognier aus dem Barossa Valley – a 2006 Yalumba tasted by my German friend Ina

Eine Mission geht auf: Meine Freundin Ina aus Deutschland besucht mich in Adelaide und ehe sie sich versieht, landet sie in ihrer ersten Weinprobe in den Adelaide Hills – und ist sofort begeistert. Deswegen habe ich Ina auch in den nächsten Tagen auf mehrere Weingüter – unter anderem dem Yalumba – im Barossa Valley mitgenommen. Yalumba ist übrigens das älteste Weingut Australiens, welches sich noch im Familienbesitz befindet.

Wines from South Australia

Wines from South Australia

Und sechs Wochen später, um am letzten Abend den Sonnenuntergang vom Mount Lofty mit Blick auf Adelaide und das Meer zu genießen, hat Ina den passenden Wein ausgesucht: einen Shiraz – Viognier, Jahrgang 2006 von Yalumba.

Ein trockner, fast herber Rotwein mit guten 14 % Alkohol. Ohne die 5% Viognier Trauben wäre es mit Sicherheit ein Shiraz mit schwerem Fundament, der irgendwie eine Assoziation mit dem Gründer von Yalumba hervorruft. Mr. Samuel Smith schaut mit einem gewissen Ernst von seinem Ölgemälde wachsam auf die Weintester herab.

Ina findet aber, dass der Viognier diesem Wein einen eleganten, federnden fast leichten Gang verpasst. Sein Geschmack nach schwarzem Pfeffer, getrockneten Feigen, dunklem Kakao, Walnüssen und schwarzen Johannesbeeren ist vielleicht die beste Zusammenfassung für ihre beeindruckende Reise quer durch Australien.

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My friend Ina came to visit me from Germany and I am on a mission to make her enthusiastic about Australian wine. Well, that wasn’t too hard. After six weeks of travelling and tasting we are celebrating Ina’s last night in Australia with a Yalumba Shiraz-Viognier 2006 which Ina choose herself after a great tasting experiences in the Barossa Valley.

We both like the little bit of fineness that the Viognier adds to this rather full-bodied wine. Ina describes the taste as black pepper, dried figs, walnuts, cacao and black currant.


Einen 2006 d’Arry’s Original Shiraz Grenache – the wine that celebrates the 64th consecutive vintage

Es ist nach wie vor kalt in Deutschland, bei minus 8 Grad sind die Nächte eher frisch, auch wenn wir in den Southern Highlands kalte Abende durchaus gewöhnt waren. ‘Warm days and cool nights’ – das sind in Australien die typischen Merkmale einer cool climate Region.

D'Arenberg Shiraz Grenache aus McLaren Vale

D'Arenberg Shiraz Grenache aus McLaren Vale

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Heute abend geniessen wir hier einen d’Arenberg d’Arrys Original Shiraz Grenache 2006, ein Wein der zu Ehren des 80. Geburtstages von d’Arry Osborne und demnach dem 64ten aufeinanderfolgenden Jahrgang seines Winzerdaseins zelebriert wird.

D’Arry’s Original gilt in Australien als einer der originalen, traditionellen, kräftigen Roten, der dank jahrzehnte alter Rebstöcke tatsächlich mit wenigen Eingriffen und einer neun Monate dauernden Lagerung in amerikanischen Eichenfässern zu einem echten Vertreter der South Australian Rotweine reift.

Mir gefällt’s, ein 50 zu 50 Shiraz Grenache, der eine wunderbare Nase hat, sein kräftiger Geschmack von Himbeere, Johannisbeeren und Waldbeeren zeugt von einem Shiraz, der eine gewisse Leichtigkeit durch die Grenache Trauben erfährt und dennoch voll mundet.

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We love the D’Arenberg wines from South Australia – having visited the winery last year just outside McLaren Vale – and drinking its various wines every now and then. One of the true greats of Australian family owned wineries, d’Arenberg manages to produce outstanding wines from year to year.

The 50:50 Shiraz Grenache is a perfect fit for our steak tonight, its length and strong character help revive the message the major Australian reds want to bring across. I love it.

Michael Brecht


Ein cool climate Hunter Valley Shiraz wärmt uns bei der Ankunft in Deutschland

Nach zwei Monaten Reise durch Australien und Asien sind wir letztlich angekommen in Deutschland – bei Schnee und Eis und frischen 4 Grad minus fällt uns die Ankunft jedoch nicht leicht.

Auch wenn dieser australische Sommer sehr verregnet ist, so ist aus meiner Sicht ein Regentag Down Under immer doch besser, als ein Schneegestöber im bayerischen Wald.

Cool climate Shiraz from the Hunter Valley

Cool climate Shiraz from the Hunter Valley

Zu gegebenem Anlass habe ich heute abend einen Arrowfield Estate Show Reserve aus dem Hunter Valley Jahrgang 2006 geöffnet. Bereits in Australien hatte ich diesen eher cool climate Shiraz getrunken, den ersten Bereicht lesen Sie hier.

Es ist ein angenehmer Wein, der köstlich bei diesen Temperaturen zu unserem Dinner mundet. Zu einem Steak oder auch einem gebratenen Huhn ist dieser leichte Shiraz gerade richtig, er übertüncht nicht die Geschmacksaromen des Fleisches und zeigt doch seinen eigenen Charakter deutlich.

James Halliday gab in seinem Australian Wine Companion 2009 diesem Arrowfiled Estate Shiraz 2006 aus dem Hunter Valley 93 Punkte – ein Wert, der viel teureren Weinen gut zu Gesicht stünde.

Ich denke, dass wir diesen Wein tatsächlich nach Deutschland bringen sollten, Preis Leistungs-Verhältnis sind prima, die Verwendbarkeit des Weines ist vielfältig. Mal sehen, wie wir das anstellen.

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James Halliday’s Australian Wine Companion 2009 gave a brilliant 93 points to Arrowfield Estate Shiraz 2006 in last year’s wine guide. A fantastic score for a wine of this price range.

This wine is a combination of intensely flavoured, elegant cool climate shiraz from the Central Ranges region of NSW with complex, savoury Hunter shiraz. Lifted raspberry, plum and white pepper aromas carry onto the long, intense palate and integrate seamlessly with the savoury tannins and toasty French oak.

I really enjoy this wine in frosty temperatures in Germany – we have come back from Australia into Germany’s strongest winter for more than 30 years. And this wine will be one of the wines we are bringing over into our wineclub, watch out for further information on our wine initiative for Germany in the next weeks.

Michael Brecht


And Finally: a nice Shiraz from the Hunter Valley in NSW

Tja, es hat ein wenig gedauert, aber nun ist es endlich soweit: wir schreiben unseren ersten Bericht auf Downunder Wines über einen Shiraz aus dem Hunter Valley.

Hunter Valley Shiraz

Hunter Valley Shiraz 2006

Eines der ehrwürdigsten Gebiete der australischen Weinszene, für viele Sydneysider DAS Weingebiet, weil (quasi) vor der Toren der Stadt gelegen, und dennoch: das Hunter lebt von seinem Ruf eine Semillon Hochburg zu sein und konnte mich in den vergangenen Jahren kaum mit anderen Rebsorten begeistern.

Heute abend habe ich einen 2006er Shiraz von Arrowfield probiert, mich beeindruckte sein Preis-Leistungsverhältnis. Für gerade einmal $20 habe ich hier einen Shiraz aus dem Hunter Valley vor mir, der sowohl durch seine Eleganz als auch durch seine Frische auffällt. Herrliche Aromen von Himbeere, Pflaume und weissem Pfeffer führen zu einer erstaunlichen Länge, sein langer Abgang ist auffällig und intensiv.

Trotz seines 14,5% Alkoholgehalt merkt man dem Arrowfield Shiraz an, dass er aus einem Jahrgang stammt, der eher cool climate ist, als trockenes, heisses Hunter.

Ein prima Wein zu Steak und Kartoffelgratin, das gab es jedenfalls gestern abend bei uns dazu und mundete vorzüglich.

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And finally: I have been criticised for not mentioning the famous Hunter Valley enough on Downunder Wines. And I do admit, it took us a while: but finally I have a nice Shiraz from the Hunter on my dinner table, a 2006 Arrowfield Estate – which perfectly complements our steak and gratin dinner.

A real cool elegance with a strong raspberry and plum aroma and a good length make this a wonderful day to day wine, its price with $20 make it very attractive.

Michael Brecht


Der 2006er Cool Climate Pinot Noir von Brangayne aus Orange

Brangayne of Orange is a winery which claims a highly famous prize within their trophies won over the past years: their 2008 Sauvignon Blanc won a Gold Medal of the New Zealand International Wine Show this year – a prize that is as difficult to achieve as a win for the Wallabies at the All Blacks in Rugby Union.

The Brangayne Driveway in Orange

The Brangayne Driveway in Orange

I met Marianne Brown on a cold, rainy and windy spring day while visiting the cellar door, no one else around and while looking at the photos with snowy poplar trees on the walls of the shed, I was clearly reminded that this part of their winery lies above 1,000 metres in altitude.

Quickly I begin to understand that this boutique winery emphasises on the cool climate traditions – the wines include the regional ‘hero’ Sauvignon Blanc, an unwooded as well as a Reserve Chardonnay. Asked for her personal favourites Marianne tells me that due to the cold weather she really likes the reds at the moment, the 2006 Cabernet Sauvignon recently won a Gold medal at the Australian Cool Climate Wine Show and the newly released 2006 Shiraz was outstanding when I tried it at the cellar door on the day.

The cool climate wine selection

The cool climate wine selection

I chose the 2006 Pinot Noir for the night – cherry red in colour – and though still young already displaying strong wild berry characteristics. The palate shows ripe plums with a well balanced acidity – a real highlight of a finely crafted cool climate Pinot Noir. I enjoy its long finish and finish the bottle on the same night in front of a warm fire – Orange in October can be a bit chilly.
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Der Held der Region Orange ist die Sauvignon Blanc Traube – sie gewinnt sogar im Sav Blanc Heimatland Neuseeland Goldmedaillien – so geschehen dieses Jahr in Form des 2008er Sav Blanc von Brangayne.

Die Winery besetzt zwei verschiedene Hügel um Orange auf 1000 und 850 Meter Hoehe, hier wachsen die Trauben für vorzügliche cool climate Weine heran. Das Sortiment umfasst neben den Sav Blancs zwei Chardonnays, einen Cabernet Sauvignon, Shiraz und Pinot Noir.

Wir geniessen einen noch recht jungen und doch grossartigen Pinot Noir aus dem Jahrgang 2006 zum Dinner und bei offenem Feuer – draussen tobt der Regen bei gerade einmal 5 Grad Celsius – Orange im Frühling kann doch recht kalt sein.

Ihr Michael Brecht


Frisches Gras auf der Speisekarte – no chance for this Sav Blanc with the ladies

Ich bin mal wieder in Deutschland unterwegs – meine Reise fuehrt mich dieses Mal in den Süden. Auch hier versuche ich natürlich die wenigen vorhandenen australischen Weine aufzuspüren.

Rosemount wine on wine list

Rosemount wine on wine list

Jener Rosemount Estate wine (der Name wurde auf der Speisekarte leicht abgeaendert) ist in diesem Restaurant immerhin als spezielle Empfehlung aufgeführt.

An meinem Nachbartisch sassen vier Damen fortgeschrittenen Alters, die allesamt das Fischgericht bestellen wollten, welches dem Rosemount voranging. “Mei, mir woll’n aber kein frisches Gras trinka” kam es unisono zu mir herüber.

Die Uebersetzung ‘Aromen Maracuja und Zitronen mit Komplexen von frischem Gras’ wirkte hier eher abschreckend. Ich habe den Sauvignon Blanc dann doch probiert, er wurde zu kalt serviert und die Komplexe entwickelten sich erst, als ich mein Glas zum Fisch beinahe ausgetrunken hatte. So geht’s.

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I am traveling Germany again, this time in the country’s South. In a Restaurant in rural Bavaria, I found this Rosemount Estate Sauvignon Blanc, that had a bit of trouble while being translated in a funny way.

At least the four elderly ladies on the table next to me couldn’t decide on a wine with complexities of fresh grass. Sometimes it is hard for Australian wine with translations misleading its potential wine drinker.

Michael Brecht