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	<description>Spitzenweine von den Boutique Wineries aus Australien und Neuseeland</description>
	<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 23:34:41 +0000</pubDate>
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		<title>James Halliday im Interview in Sydney - 2. Teil</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 23:34:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier nun die Fortsetzung meines Gespraeches mit James Halliday, den ich zuvor als den Weinpabst Australiens bezeichnete, aufgezeichnet in Sydney zur Vorstellung seines neuen Wine Companions 2009:
dowunderwines: Herr Halliday, wie schwierig ist es eigentlich, die Benotungen fuer die einzelnen Weine und Wineries aufzustellen?
Halliday: Oh Gott, das ist ein abendfuellendes Thema, aber generell gilt, dass eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nun die Fortsetzung meines Gespraeches mit James Halliday, den ich zuvor als den Weinpabst Australiens bezeichnete, aufgezeichnet in Sydney zur Vorstellung seines neuen Wine Companions 2009:</p>
<div id="attachment_174" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/08/halliday2_small.jpg"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/08/halliday2_small.jpg" alt="downunderwines meets James Halliday" title="halliday2_small" width="400" height="300" class="size-full wp-image-174" /></a><p class="wp-caption-text">downunderwines meets James Halliday</p></div>
<p><strong>dowunderwines</strong>: Herr Halliday, wie schwierig ist es eigentlich, die Benotungen fuer die einzelnen Weine und Wineries aufzustellen?</p>
<p><strong>Halliday</strong>: Oh Gott, das ist ein abendfuellendes Thema, aber generell gilt, dass eine Menge Disziplin und Konzentration dazu gehoert. Sie muessen sich vorstellen, wir testen taeglich 150-170 Weine, fuehren Buch ueber Produzenten, die Variety, und vermerken auf den Testberichten genaueste Details ueber Alkoholgehalt, Preise, Geruch, Geschmack und so weiter.</p>
<p><strong>downunderwines</strong>: Nennen Sie uns doch bitte ein persoenliches Highlight aus Ihrem Buch?</p>
<p><strong>Halliday</strong>: Tja, da gibt es viele, es gibt Ueberraschungen, angenehme und weniger angenehme, es gibt grossartige Weine von Winzern, die ganz neu auf der Karte erscheinen, aber ein highlight ist bestimmt die Wahl fuer die Kategory &#8216;Winery of the Year&#8217;. Hier gab es in diesem Jahr ungefaehr ein Dutzend Bewerber um diesen Titel. </p>
<p>Ich hatte mich zunaechst fuer die tasmanische Winery &#8216;Bay of Fires&#8217; entschieden und als ich meinen Bericht dazu begann, so wechselte ich dann doch zu Brookland Valley Winery vom Margaret River. Letztere hat immerhin acht Weine mit 94 Punkten oder mehr erzielt, das ist schon sehr beachtlich. Es freut mich, dass das Brookland Team nach vielen Jahren harter Arbeit diesen Titel erstmalig erobern konnte.</p>
<p><strong>downunderwines</strong>: Bay of Fires oder Brookland Valley, beide sind sicherlich grossartige Wineries hier downunder. Und nun verraten Sie uns doch bitte noch, welchen Wein Sie heute abend nach diesem anstrengenden Tag hier in Sydney geniessen werden?</p>
<p><strong>Halliday (lacht erneut)</strong>: Das ist garnicht so einfach. Wie Sie ja wissen, bin ich ein grosser Freund von Pinot Noir Weinen. (Er blaettert in seinem neuesten Werk). Also, wenn ich mich da jetzt festlegen sollte, so wuerde ich mich jetzt fuer eine Flasche Bindi Wine Growers Block 5 von den Macedon Ranges entscheiden. Jener Pinot hat mit 96 Punkten einen der Top-Plaetze der Pinot Noirs Australiens erzielt und macht mir grossen Spass.</p>
<p><strong>downunderwines</strong>: Herr Halliday, wir danken Ihnen fuer dieses Gespraech.</p>
<p>Und so bestaetigt James Halliday mein Bestreben, dass es in Australien eine fantastische Anzahl Wineries gibt, die erstklassige Weine produzieren. Auch er weiss, dass in Europa diese Weine wenig bekannt sind, Halliday bestaerkt mich in dem Bestreben, australische Boutique Wineries weiterhin der deutschsprachigen Kundschaft in Europa naeher zu bringen. Nun denn, wir arbeiten daran und freuen uns auf die vielen weiteren Tests &#8230;</p>
<p>Ihr Michael Brecht</p>

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		<title>St. Huberts - ein &#8216;Nachtesten&#8217; des 2001er Cabernet-Sauvignons aus dem Yarra Valley</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 09:53:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt solche Tage, an denen man in den Weinlaeden Australiens auf &#8216;alte Schaetze&#8217; stoesst, jene Weine, die vom jeweiligen Einzelhandel fuer ein paar Jahre gelagert wurden. Juengst wurde ich von dem Cellarmaster von Dan Murpys, einer grossen Kette mit scheinbar einem riesigen Keller, angerufen, denn er hatte ein paar Kisten von St. Huberts Cab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt solche Tage, an denen man in den Weinlaeden Australiens auf &#8216;alte Schaetze&#8217; stoesst, jene Weine, die vom jeweiligen Einzelhandel fuer ein paar Jahre gelagert wurden. Juengst wurde ich von dem Cellarmaster von Dan Murpys, einer grossen Kette mit scheinbar einem riesigen Keller, angerufen, denn er hatte ein paar Kisten von St. Huberts Cab Sav aus dem Jahre 2001 parat. &#8216;Dan the man&#8217; hatte also verinnerlicht, dass ich die Weine von St. Huberts sehr schaetze und am selben Tag machte ich mich auf und kaufte ein gutes Dutzend dieser Weine aus dem Jahrgang 2001.</p>
<p align="left"><span style="margin: 8px; float: left"><a href="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/08/sthuberts_cs_small.jpg"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/08/sthuberts_cs_small-98x300.jpg" alt="" title="sthuberts_cs_small" width="98" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-183" /></a></span></p>
<p> Tja, und was ist mein Eindruck? Den <a href="http://www.downunderwines.net/2008/05/03/cabernet-sauvignon-aus-dem-yarra-valley/"><strong>Test der 2006er Variante</strong></a> habe ich vor wenigen Wochen gerade publiziert, ich war so richtig angetan von diesem Jahrgang und diesem &#8216;cool climate&#8217; Cabernet Sauvignon. Und jetzt kaempfe ich mit dem 2001er und ganz ehrlich, er ist ein wenig duenn, kraftlos, so ganz ohne den Charme der 2006 Version. </p>
<p>Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, denn wir trinken nach wie vor einen guten Wein, der tatsaechlich aus guter Hand stammt, aber mir fehlt der volle Geschmack und der wirklich gute Abgang der juengeren Generation. Vielleicht habe ich mir die vielen Jahre im Keller besser fuer den Wein vorgestellt, vielleicht hatte ich einfach gehofft, dass wir den kuerzlich genossenen 2006er in aelterer Version finden. Das war nicht der Fall, was mir wiederum zeigt, dass die jungen Aussie-Weine ihren aelteren Jahrgaengen haeufig ueberlegen sind.</p>
<p>In diesem Sinne,<br />
Ihr <a href="http://www.zaabiz.com.au/pr/michael_brecht">Michael Brecht</a></p>

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		<title>Interview mit dem australischen Weinpabst - 1. Teil</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 11:08:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[interview]]></category>

		<category><![CDATA[James Halliday]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hatte ich das grosse Vergnuegen, den australischen Weinpabst James Halliday zu interviewen. Halliday weilt derzeit in Sydney um sein neues Buch vorzustellen und so traf ich ihn am Rande einer Unterschriftenaktion auf der George Street in Sydney&#8217;s CBD.
Alljaehrlich wartet die gesamte australische Weinindustrie gespannt auf den &#8216;Australian Wine Companion&#8220;, dieses ist der definitive Fuehrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich das grosse Vergnuegen, den australischen Weinpabst James Halliday zu interviewen. Halliday weilt derzeit in Sydney um sein neues Buch vorzustellen und so traf ich ihn am Rande einer Unterschriftenaktion auf der George Street in Sydney&#8217;s CBD.</p>
<p>Alljaehrlich wartet die gesamte australische Weinindustrie gespannt auf den &#8216;<a href="http://www.winecompanion.com.au/">Australian Wine Companion</a>&#8220;, dieses ist der definitive Fuehrer rund um australische Weine. Der Companion fuer 2009 liegt nun druckfrisch vor mir, die persoenliche Widmung von James Halliday macht das Werk noch spannender, als es seine Vorgaenger fuer mich jedes Jahr schon waren. </p>
<div id="attachment_161" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/08/halliday3_small.jpg"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/08/halliday3_small.jpg" alt="Meeting James Halliday" title="halliday3_small" width="400" height="291" class="size-full wp-image-161" /></a><p class="wp-caption-text">Meeting James Halliday</p></div>
<p>Die nachfolgenden Fragen stellte ich James Halliday im Anschluss an seine Autogrammstunde in einer Buchhandlung in Sydney:</p>
<p><strong>downunderwines</strong>: James Halliday, es ist uns ein Vergnuegen, mit Ihnen ueber Ihr neues Jahreswerk zu sprechen, wie geht es Ihnen nach dem Test von beinahe 6,000 Weinen?</p>
<p><strong>Halliday (lacht)</strong>: Sie haben recht, es ist schon erstaunlich wenn man sieht, wieviele Weine da jedes Jahr zusammenkommen. In diesem Jahr haben wir Weine von 169 neuen Wineries in das Buch aufgenommen, in den vergangenen 5 Jahren sind ganze 1.100 neue Wineries dabei, das sind mehr als im ganzen Weinfuehrer des Jahres 2000 zusammen genommen.</p>
<p><strong>downunderwines</strong>: Nun mal ganz ehrlich, wie schaffen Sie es, diese Anzahl an Weinen zu probieren und dann auch noch zu qualifizieren?</p>
<p><strong>Halliday</strong>: Tja, zunaechst einmal bekommt man mit den Jahren hierfuer eine gewisse Routine. Hinzu kommt eine grosse Disziplin und ein eingespieltes Team, denn die Logistik mit dieser Anzahl an Flaschen ist schon beachtlich. Und dann habe ich in diesem Jahr erstmalig einen Co-Tester mit an Bord genommen. Mein alter Weggefaehrte Ben Edwards, seines Zeichens Chef der Australian Sommeliers Association, ist mit all seinem Wissen und seiner Erfahrung an meiner Seite gewesen. Ihm schulde ich grossen Dank fuer seine Mithilfe an diesem Buch.</p>
<p><a href="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/08/halliday1_small.jpg"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/08/halliday1_small.jpg" alt="" title="halliday1_small" width="400" height="308" class="aligncenter size-full wp-image-163" /></a></p>
<p>Mehr von diesem Interview in meinem naechsten Eintrag.</p>
<p>Auf bald,<br />
Ihr Michael Brecht</p>

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		<title>Riebke Ebenezer Road Shiraz - ein toller Roter aus dem noerdlichen Barossa Valley</title>
		<link>http://www.downunderwines.net/2008/07/18/riebke-ebenezer-road-shiraz-ein-toller-roter-aus-dem-noerdlichen-barossa/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 16:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Shiraz Riebke Ebenezer 2006 Teusner]]></category>

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		<description><![CDATA[
Als naechsten Wein fuer unsere Skireise habe ich uns einen Shiraz aus dem Barossa Valley gewaehlt. Dabei habe ich allerdings nicht eine der bekannten grossen Marken des vielleicht beruehmtesten Weintales Australiens ausgesucht, sondern mit einem Riebke Shiraz ein Produkt von zwei jungen Nachwuchswinzern gekauft.
Kym Teusner graduierte im Jahre 2001 in Oenologie von der University of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><span style="margin: 8px; float: right"><a href="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/07/2006_the_riebke_bottleshot_small.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-139" title="2006_the_riebke_bottleshot_small" src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/07/2006_the_riebke_bottleshot_small.jpg" alt="" width="89" height="400" /></a></span></p>
<p>Als naechsten Wein fuer unsere Skireise habe ich uns einen Shiraz aus dem Barossa Valley gewaehlt. Dabei habe ich allerdings nicht eine der bekannten grossen Marken des vielleicht beruehmtesten Weintales Australiens ausgesucht, sondern mit einem Riebke Shiraz ein Produkt von zwei jungen Nachwuchswinzern gekauft.</p>
<p>Kym Teusner graduierte im Jahre 2001 in Oenologie von der University of Adelaide und sicherte sich geschickt bereits im Jahr danach die Fruechte des Weingutes der Gebrueder Riebke, die urspruenglich ihre Reben hatten einstampfen wollen. Teusner&#8217;s Geschick ist es zu verdanken, dass nicht nur die besten Fruechte der damaligen Huegel der Riebkes Eingang in den Teusner Wein fanden, nein die alteingesessenen Gebrueder fanden wieder Spass an Trauben und Weinen und standen mit all ihrem Know-how dem jungen Winzer zur Seite. Und so finde heute die Trauben aus der Ebenezer Sub-Region, d.h. dem noerdlichen Barossa Valley Einzug in die Teusner&#8217;schen Wein, wie eben auch dem Riebke Shiraz.</p>
<p>Der Riebke Shiraz von 2006 ist ein voller und kraeftiger Shiraz, seine Nase verspricht eindeutig Schokoladengeschmack, seine Farbe ist dunkelrot. Mit gefaellt seine gute Laenge, Teusner hat hier einen Wein geschaffen, der mit seinem Preis von gerade einmal EUR 12 eine gute Leistung zeigt und der nach entsprechender Lagerung in wenigen Jahren ein ganz Grosser sein kann. Mit 14.6% ist er ein gemaessigter Shiraz aus dem Barossa Valley, mir gefaellt&#8217;s.</p>

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		<title>Der Heartland Shiraz von Ben Glaetzer - ein kraeftiger Aussie-Shiraz der neuen Generation</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 00:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es wird kaelter hier downunder und wir fahren fuer ein paar Tage in die Skiferien, an Bord eine Sammlung an Shiraz und Cabernet Sauvignon Weinen gegen die Kaelte und fuer einen ausgedehnten Test fuer downunderwines.

Wir starten mit einem Heartland Langhorne Creek - Limestone Coast Shiraz aus dem Jahre 2006, Winemaker kein geringerer als Ben Glaetzer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird kaelter hier downunder und wir fahren fuer ein paar Tage in die Skiferien, an Bord eine Sammlung an Shiraz und Cabernet Sauvignon Weinen gegen die Kaelte und fuer einen ausgedehnten Test fuer downunderwines.</p>
<p align="left"><span style="float: left; margin: 5px"><a rel="attachment wp-att-122" href="http://www.downunderwines.net/2008/07/09/der-heartland-shiraz-von-ben-glaetzer-ein-kraeftiger-aussie-shiraz-der-neuen-generation/label-heartland-shiraz-06/" title="Label Heartland Shiraz 06"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/07/bg-shiraz_lbl_170.jpg" alt="Label Heartland Shiraz 06" /></a></span></p>
<p>Wir starten mit einem Heartland Langhorne Creek - Limestone Coast Shiraz aus dem Jahre 2006, Winemaker kein geringerer als Ben Glaetzer, Sohn aus der beruehmten Glaetzer Familie aus dem Barossa Valley. In 2001 startete eine Gruppe von Freunden, die zusammen mehrere Jahrzehnte in Australiens Weinindustrie gearbeitet hatten, das Projekt Heartland.</p>
<p align="right"><span style="float: right; margin: 8px"><a rel="attachment wp-att-124" href="http://www.downunderwines.net/2008/07/09/der-heartland-shiraz-von-ben-glaetzer-ein-kraeftiger-aussie-shiraz-der-neuen-generation/bottleshot-heartland-shiraz-2006-2/" title="Bottleshot Heartland Shiraz 2006"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/07/hea_shiraz_scrw_small.jpg" alt="Bottleshot Heartland Shiraz 2006" /></a></span></p>
<p>Die Fruechte fuer die Weine stammen alle aus den Gegenden Langhorne Creek und der Limestone Coast, das Erstere 70km und das Zweite 300km suedlich von Adelaide an der Kueste gelegen. Beide Gegenden haben ihre besonderen Bodencharakeristiken, gelten als Cool Climate mit starken Regenfaellen im Winter und gut geschuetzten Lagen. Keine Frage, eine geschickte Wahl fuer besondere Weine.</p>
<p>Unser Shiraz entstammt zu 67% Langhorne Creek und 33% von der Limestone Coast, daher habe ich ihn auch hier unter Langhorne Creek sortiert, mit 14.5% Alkohol ist er ein strammer aber nicht ueberalkoholisierter Roter, abgefuellt, wie alle anderen Weine der Gruppe in Dulwich South Australia. Ich schmecke Schokolade, Pfeffer und entnehme einen kraeftigen Tabakgeruch auf der Nase, Pflaume und Blaubeere im Geschmack geben dem Shiraz seine typischen Merkmale. Ein starker Vertreter der neuen Cool Climate Generation aus South Australia, mir gefaellt&#8217;s.</p>
<p>Nach Auskunft Ben Glaetzer&#8217;s laesst sich der Heartland Shiraz auch noch gute 5 Jahre lagern. In dieser Zeit duerfte dieser Wein ein echter Leckerbissen sein.</p>

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		<title>Qantas: fliegen mit den koestlichsten Weinen Australiens</title>
		<link>http://www.downunderwines.net/2008/06/22/qantas-fliegen-mit-den-koestlichsten-weinen-australiens/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 09:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wer die vielen Vorzuege der australischen Winzer im Flug kennenlernen moechte, dem rate ich zu einem Flug mit Qantas, der australischen Airline mit dem roten Kangaroo. Auf einem meiner Asienfluege habe ich kuerzlich gelernt, dass auf jedem der internationalen Fluege von Qantas ein Sommelier an Bord ist, der bestens in Themen der aktuellen Weinliste geschult [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer die vielen Vorzuege der australischen Winzer im Flug kennenlernen moechte, dem rate ich zu einem Flug mit Qantas, der australischen Airline mit dem roten Kangaroo. Auf einem meiner Asienfluege habe ich kuerzlich gelernt, dass auf jedem der internationalen Fluege von Qantas ein Sommelier an Bord ist, der bestens in Themen der aktuellen Weinliste geschult wurde.</p>
<p align="left"><span style="float: left; margin: 5px"><a rel="attachment wp-att-128" href="http://www.downunderwines.net/2008/06/22/qantas-fliegen-mit-den-koestlichsten-weinen-australiens/faesser-2/" title="Faesser"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/07/20080214-004_small.jpg" alt="Faesser" /></a></span></p>
<p>Sehr zum Gefallen meiner Mitreisenden haben wir diesen Flug von Indien nach Sydney zu einer ausgiebigen Weinprobe genutzt, tatsaechlich hat die gute Sommeliere (nennt man so eine weibliche Weinkennerin?) einige Koestlichkeiten aus der sonst eher verschlossenen Bordtheke hervor geholt. Schliesslich hatte die gute Dame erst kuerzlich ein Seminar fuer Fortgeschrittene besucht und war daher genauso gluecklich wie wir Reisenden, denn die Tropfen machten uns allen grossen Spass.</p>
<p>Was wir getestet haben, das verrate ich in den naechsten Blogeintraegen, ein kleiner Tip schon mal vorab: die Qantas fliegt zur Zeit verstaerkt auf Boutique Wineries und deren Weine - ganz im Sinne von downunderwines. Und ein besonderer Tropfen, dessen Herkunftsstaette ich erst kuerzlich besuchte, <a href="http://www.downunderwines.net/2008/04/25/moorooduc-estate-irgendwo-auf-der-mornington-peninsula/"><strong>war auch mit dabei</strong></a>.</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Warrabilla vor Rutherglen: vom Schlossherrn zum Winzer im Aussie-Shed</title>
		<link>http://www.downunderwines.net/2008/05/10/warrabilla-vor-rutherglen-vom-schlossherrn-zum-winzer-im-aussie-shed/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 12:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nun, wer haette das gedacht: als 1988 die Smith Familie das beruehmte All Saints Weingut verkaufte, dachte wohl niemand in Rutherglen, dass ein Smith Nachkomme innerhalb von 20 Jahren eigenstaendig eine gleichwertig gute Weinproduktion aufbauen koenne. Die Rede ist von Andrew Sutherland Smith, der bei den grossen Namen in Australiens Weinindustrie das Handwerk lernte: Seppelts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, wer haette das gedacht: als 1988 die Smith Familie das beruehmte All Saints Weingut verkaufte, dachte wohl niemand in Rutherglen, dass ein Smith Nachkomme innerhalb von 20 Jahren eigenstaendig eine gleichwertig gute Weinproduktion aufbauen koenne. Die Rede ist von Andrew Sutherland Smith, der bei den grossen Namen in Australiens Weinindustrie das Handwerk lernte: Seppelts, Yellowglen oder Mildara waren seine Stationen, bevor er mit Warrabilla seine Meisterpruefung ablegte.</p>
<p align="left"><span style="float: left; margin: 5px"><a rel="attachment wp-att-118" href="http://www.downunderwines.net/2008/05/10/warrabilla-vor-rutherglen-vom-schlossherrn-zum-winzer-im-aussie-shed/warrabilla-shed/" title="Warrabilla Shed"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/04/warrabilla_small.thumbnail.jpg" alt="Warrabilla Shed" /></a></span></p>
<p>Keine 50m rechts des schnurgeraden Murray Valley Highway liegt die Warrabilla Winery, ein Tinshed typischer Aussie-praegung, im Grunde genommen wenig einladend so auf den ersten Blick. Dieser Schuppen ist das krasse Gegenteil des schlossartigen <a href="http://www.downunderwines.net/2008/02/16/die-allerheiligen-in-der-gluthitze-von-rutherglen/"><strong>AllSaints</strong></a> Anwesens und doch wird beim Eintritt in die Halle sehr schnell klar, dass es bei den Smiths um die Weine selbst geht, und weniger um das Drum Herum.</p>
<p> Hier finden wir die fuer diese Gegend so typisch vollen, alkoholreichen Durifs, Shiraz und Cabernet Sauvignon. Wer sich vor 15, 16 und gar 17 Prozentern nicht fuerchtet, der ist bei Warrabilla genau richtig. Spitzenreiter in der scheinbar nach oben offenen Alkoholskala ist ein Parola&#8217;s Limited Release Durif mit sage und schreibe 18%, Schwarzkirsche und Schokoladengeschmack sind bei diesem ausserordentlichen Wein erstaunlich ausgewogen fuer diesen Alkoholgrad. Neben den vollen Shiraz und Cab-Savs runden diverse Portversionen, Tawny&#8217;s und ein Reserve Muscatwein die Produktpalette ab, allesamt eher fuer den frostigen Winterabend vorm Kaminfeuer, als fuer die hiesigen 40 Grad im victorianischen Januar gemacht.</p>
<p>Wohl bekomm&#8217;s<br />
Ihr Michael Brecht</p>

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		<title>Cabernet Sauvignon aus dem Yarra Valley</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 00:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hubert de Castella gilt als einer der Pioniere des australischen Weinbaus, bereits im Jahre 1862 pflanzte er den St. Huberts Weinberg, eine Lage, die heute noch als eine der besten Lagen Australiens fuer sog. cool climate Cabernet Sauvignons gilt. Gleich ausserhalb von Coldstream im beruehmten Yarra Valley gelegen, ist der Tastingraum in einem schlichten Aussie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hubert de Castella gilt als einer der Pioniere des australischen Weinbaus, bereits im Jahre 1862 pflanzte er den St. Huberts Weinberg, eine Lage, die heute noch als eine der besten Lagen Australiens fuer sog. cool climate Cabernet Sauvignons gilt. Gleich ausserhalb von Coldstream im beruehmten Yarra Valley gelegen, ist der Tastingraum in einem schlichten Aussie Shed untergebracht, hier zeugen diverse Photos von der Zeit des Weinanbaus im letzten Jahrhundert.</p>
<p align="right"><span style="float: right; margin: 8px"><a rel="attachment wp-att-120" href="http://www.downunderwines.net/2008/05/03/cabernet-sauvignon-aus-dem-yarra-valley/cabernet-sauvignon-st-huberts/" title="Cabernet Sauvignon St Huberts"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/05/sthuberts_cs_small.jpg" alt="Cabernet Sauvignon St Huberts" /></a></span></p>
<p>1880 gewann er mit seinen Weinen den Preis des erfolgreichsten Winzers der Melbourne International Exhibition, vor wenigen Jahren jedoch verkauften seine Nachfahren an den Weinkonzern Fosters. Ich selbst versuche mit diesem blog ja gerade die kleineren Winzer vorzustellen, an St. Huberts komme ich jedoch nicht vorbei, auch wenn seine Verkaufszahlen wesentlich durch die Fosters Vertriebsmannschaft gepusht werden.</p>
<p>St. Huberts gilt heute nach wie vor als Qualitaetsmarke und als solche ist vielen Australiern nicht bekannt, dass die Marke nun im grossen Fosters Konzern mitschwimmt. Ein spaeter Nachkomme ist Damien de Castella, der heute als Viticulturalist seine Hand im Weinberg von St. Huberts anlegt. Ich habe kuerzlich den 2006 Cabernet Sauvignon getestet und war wieder einmal begeistert: der 2006 Jahrgang war ein frueher Jahrgang, ein warmes und sehr trockenes Klima sorgte fuer perfekte Bedingungen fuer diese spaet heranreifende Rebsorte.</p>
<p>Der 2006er St.Huberts Cab-Sav ist ein mittelschwerer Wein mit herrlichen Pflaumen und Schwarzbeeraromen, da er noch recht jung ist empfehle ich die Verwendung eines Dekanters und die Oeffnung ca. 1 Stunde vor dem Genuss. Der Wein laesst sich hervorragend fuer weitere 10-12 Jahre lagern, ist allerdings auch heute schon ein sehr guter Tropfen zu Steak oder Lamm. Sehr angenehm ist, dass wir es hier mit einem Cab-Sav zu tun haben, der mit 14% durchaus am unteren Ende der Alkoholskala liegt.</p>
<p>Ihr Michael Brecht</p>

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		<title>Sem-Sav-Blanc - die magische Mischung macht&#8217;s</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 12:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hier downunder haben wir im vergangenen Sommer immer haeufiger einen &#8216;neuen&#8217; Weissen, einen gemischten angetroffen: den Sem-Sav-Blanc. Jene Abkuerzung steht fuer die Mischung von Semillon und Sauvignon Blanc und sie kommt hier downunder im wesentlichen aus Western Australia.

Seinen Ursprung findet diese &#8216;Neuentdeckung&#8217; des letzten Sommers in Frankreich, hier gilt diese Mischung als trockener, gar etwas neutraler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier downunder haben wir im vergangenen Sommer immer haeufiger einen &#8216;neuen&#8217; Weissen, einen gemischten angetroffen: den Sem-Sav-Blanc. Jene Abkuerzung steht fuer die Mischung von Semillon und Sauvignon Blanc und sie kommt hier downunder im wesentlichen aus Western Australia.</p>
<p align="left"><span style="float: left; margin: 5px"><a rel="attachment wp-att-116" href="http://www.downunderwines.net/2008/04/30/sem-sav-blanc-die-magische-mischung-machts/sem-sav-blancs-tasting/" title="Sem-Sav-Blancs Tasting"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/04/ssb_tasting_small.thumbnail.jpg" alt="Sem-Sav-Blancs Tasting" /></a></span></p>
<p>Seinen Ursprung findet diese &#8216;Neuentdeckung&#8217; des letzten Sommers in Frankreich, hier gilt diese Mischung als trockener, gar etwas neutraler und bewusst defensiver Drink und heisst Graves oder Entre-deux-Mers. Staubtrocken waren diese franzoesischen Mixturen, was hingegen bringen die neueren australischen Versionen:</p>
<p>Nun zunaechst einmal die wirklich gute Nachricht: die hiesigen Sem-Sav-Blancs sind alles andere als trocken, die Anpflanzungen von Semillon fuehrten zunaechst einmal zu Weinen, denen es an naturlicher Saeure fehlte. Fuegt man nun jedoch einen Sauvignon Blanc hinzu, so verfluechtigt sich dieser strenge Geschmack sehr schnell, der SB bringt seinen kraeftigen Geschmack mit in die &#8216;Ehe&#8217;. Und so wurde aus der Not in Western Australia der Sem-Sav-Blanc geboren, ein herrlich einfacher, leichter Weisser, die Australier sagen &#8216;quaffable&#8217; hierzu. Und was des Hunter Valley&#8217;s Semillon und der Riesling fuer South Australia, das wurde der Sem-Sav-Blanc fuer Western Australia.</p>
<p>Bei Preisen um die EUR15 finden wir heute sehr ausgereifte SSBs, mit gefielen bsonders der Plantagenet Hazard Hill Semillon Sauvignon Blanc und der Voyager Estate Sauvignon Blanc Semillon, beide aus dem Jahr 2007. Mit durchschnittlich 12,5% laesst sich hierbei auch durchaus das eine oder andere Glas mehr davon trinken, ohne am naechsten Tag mit einem dicken Kopf aufzuwecken. Bei den anstehenden warmen Temperaturen in Europa empfehle ich: kuehlen Sie diesen Wein gut herunter, an besonders heissen Sommertagen werden hier downunder sogar die Eiswuerfel in den Wein hinzugegeben; soweit wuerde ich hingegen nicht gehen wollen.</p>
<p>Ihr Michael Brecht</p>
<p>  </p>

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		<title>Moorooduc Estate - irgendwo auf der Mornington Peninsula</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 07:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[An einem grauen und tristen Morgen treffe ich Richard McIntyre, Gruender und Inhaber von Moorooduc Estate, ausgestattet mit hohen Gummistiefeln am Eingang seines Weingutes. Ich habe mich auf dem Weg zu meinem Termin in Kooyong ein wenig verfahren und nehme seine Einladung dankend an, mir vom obersten Giebel des Turmes oberhalb seines Hauses den Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An einem grauen und tristen Morgen treffe ich Richard McIntyre, Gruender und Inhaber von Moorooduc Estate, ausgestattet mit hohen Gummistiefeln am Eingang seines Weingutes. Ich habe mich auf dem Weg zu meinem Termin in Kooyong ein wenig verfahren und nehme seine Einladung dankend an, mir vom obersten Giebel des Turmes oberhalb seines Hauses den Weg &#8216;von oben&#8217; ansehen zu duerfen. Diese freundliche Einladung entwickelt sich zu einem reinen Gluecksfall fuer mich.</p>
<p align="left"><span style="float: left; margin: 5px"><a href="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/04/tower_duc_08_small.jpg" title="Tower Moorooduc Estate"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/04/tower_duc_08_small.thumbnail.jpg" alt="Tower Moorooduc Estate" /></a></span></p>
<p>Am Abend zuvor hatte ich ein Glas Pinot Noir der &#8216;famous Duck&#8217; der Mornington Peninsula getrunken, als Geheimtipp in der schoensten Weinbar der Peninsula gepriesen, stellte sich dieser Tropfen als einer der Weine von Moorooduc heraus. Moorooduc (gesprochen Muh-ruh-dack) wurde bereits 1982 hier 10km ausserhalb von Mornington gegruendet, damals verstand man noch nicht sehr viel vom Weinanbau auf der Mornington Peninsula. Heute hat die Familie McIntyre, Tochter Kate ist gerade auf dem Weg zum Master of Wine, 28 acres mit Reben bepflanzt, Richard zeigt mir nach dem Aufstieg auf den Moorooduc Turm die einzelnen Reihen und klaert mich ueber die Vorzuege jeder einzelnen Lage auf.</p>
<p align="right"><span style="float: right; margin: 8px"><a href="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/04/2006-moorooduc-estate-pinot-noir_small.jpg" title="Moorooduc Estate Pinot Noir"><img src="http://www.downunderwines.net/wp-content/uploads/2008/04/2006-moorooduc-estate-pinot-noir_small.jpg" alt="Moorooduc Estate Pinot Noir" /></a></span></p>
<p>Das Weingut liegt exponiert auf sehr sandigem Boden, das ist ein grosser Unterschied zu dem eher vulkanischen Boden im keine 15km entferten Red Hill, dort wo beispielsweise die Port Phillip Estate Weine stehen. Mit sandiger Oberschicht und der darunter liegenden ph-armen Unterschicht habendie McIntyres einen idealen Boden, auf welchem die aelteren Weinreben mit sehr wenig Wasser auskommen. Denn trotz des heutigen Nieselregens hat die Mornington Peninsula seit Jahren sehr wenig Regen gesehen, die verschiedenen Dams (kleinere Seen) sind allesamt leer. Pinot Noir, Chardonnay, Shiraz und aus frueheren Zeiten ein paar Reihen Cabernet stehen heute in voller Pracht. Richard denkt, dass er in wenigen Wochen die ersten Reihen ernten wird und entschuldigt sich beim weiteren Rundgang fuer die Lieferung an Flaschen, die er noch vor der Cellar Door auf mehreren Paletten stehen hat.</p>
<p>Die Chardonnays und Pinot Noirs werden in drei verschiedenen Marken angeboten, Devil Bend Creek ist die Einstiegsversion mt einem Cellar Door Preis von EUR15, Moorooduc Estate ist fuer EUR22 und The Moorooduc ist die Topmarke mit einer limitierten Jahresproduktion und einem Preis von EUR40 pro Flasche. Allen drei Marken ist gemein die handverlesene Verarbeitung und die schonende Bearbeitung mit Handpressen in dem familiengefuehrten Betrieb.</p>
<p>Ich teste den Moorooduc Estate Pinot Noir von 2006 eine Woche spaeter und bin begeistert, das ist ein klassischer Pinot Noir der Mornington Peninsula, eine grossartige Nase, ein vollendeter und ausgereifter Geschmack und ein exzellenter Abgang. Keine Frage, die McIntyres sind zurecht ein Geheimtipp in den Winebars vor Ort und ich bin froh, dass ich an diesem Morgen durch Zufall mit Richard zusammen getroffen bin.</p>
<p>Ihr Michael Brecht</p>

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